Venezuela, USA

Trump droht Venezuelas geschäftsführender Präsidentin

05.01.2026 - 05:56:49

US-Präsident Trump und seine Regierung wollen den künftigen Kurs Venezuelas bestimmen. Der Republikaner warnt die neue Führung in Caracas - obgleich diese sich inzwischen versöhnlich zeigt.

  • US-Präsident Donald Trump droht der neuen Führung in Venezuela.  - Foto: Alex Brandon/AP/dpa

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  • Die geschäftsführende Präsidentin Venezuela streckt den USA die Hand aus. (Archivbild)  - Foto: Ariana Cubillos/AP/dpa

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US-Präsident Donald Trump droht der neuen Führung in Venezuela.  - Foto: Alex Brandon/AP/dpaDie geschäftsführende Präsidentin Venezuela streckt den USA die Hand aus. (Archivbild)  - Foto: Ariana Cubillos/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump hat Venezuelas geschäftsführender Präsidentin Delcy Rodríguez mit Blick auf den künftigen Kurs des ölreichen Landes offen gedroht. Unter Hinweis auf die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz sagte Trump, Rodríguez könne eine noch «schlimmere Situation» drohen. Maduro habe immerhin schnell aufgegeben. «Er hat seine Hände gehoben. Er hat aufgegeben», schilderte Trump während eines Flugs nach Washington vor Journalisten.

Bereits zuvor hatte Trump der Zeitschrift «The Atlantic» über Rodríguez gesagt: «Wenn sie nicht das Richtige tut, wird sie einen sehr hohen Preis zahlen, wahrscheinlich höher als Maduro.» Die genaue Frage zu der Antwort veröffentlichte das Medium nicht - auch nicht, ob Trump sich dazu geäußert hatte, was er genau mit «richtig» meinte.

Trump führte seine Drohung auch während der Pressekonferenz im Flugzeug am Sonntagabend (Ortszeit) nicht näher aus. Er und Außenminister Marco Rubio haben allerdings kaum Zweifel daran gelassen, dass die US-Regierung den künftigen Kurs des südamerikanischen Landes führend mitbestimmen will. 

Rodríguez hatte sich unmittelbar nach dem US-Angriff zunächst unbeugsam gegeben. Am Sonntagabend (Ortszeit) zeigte sie sich jedoch bereit, mit den USA zusammenzuarbeiten. «Wir laden die Regierung der Vereinigten Staaten ein, gemeinsam an einer Agenda der Kooperation zu arbeiten, die auf gemeinsame Entwicklung ausgerichtet ist und im Rahmen des Völkerrechts ein dauerhaftes Zusammenleben in der Gemeinschaft stärkt», hieß es in einer auf Instagram veröffentlichten Mitteilung.

@ dpa.de

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