Trump ordnet kuriose Namensänderung: Ontariosee wird zu 'Lake America'
Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 22:06 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Wenige hätten wohl damit gerechnet, dass Donald Trump ausgerechnet den Ontariosee ins Visier nimmt. Doch tatsächlich unterschrieb er am Donnerstag ein präsidiales Dekret, das sämtliche US-Behörden dazu verpflichtet, den Namen des Ontariosees – zumindest auf amerikanischen Karten und in ihren Datenbanken – fortan durch das patriotisch gefärbte 'Lake America' zu ersetzen.
Hinter den Kulissen: Handelszwist und Grenzträume
Der offensichtliche Auslöser: Die Dauerfehde zwischen den USA und Kanada, die immer wieder in Handelskonflikten auflodert. Trumps Bemerkungen, Kanada kurzerhand als „51. Bundesstaat“ einzugemeinden, wirken dabei wie ein schlechter Scherz – aber er wiederholt sie hartnäckig.Eine Umbenennung ohne echten Biss
Rechtlich betrachtet ist das Ganze natürlich ein ziemlich zahnloser Papiertiger – außerhalb der Vereinigten Staaten wird sich niemand gezwungen sehen, dem neuen Namen zu folgen. Das wird die diplomatischen Beziehungen wohl nicht verbessern, sorgt aber immerhin für Kopfschütteln und ein paar Lacher auf beiden Seiten der Grenze.Wenig Fantasie bei geographischen Neuerfindungen?
Bei der Verkündung ließ Trump seine Gedankenspiele über die Neubenennung von Landesgewässern weiter frei kreisen. Der Golf von Mexiko? Bereits von ihm umbenannt – wohin wohl? Und mit einem Augenzwinkern schob er hinterher, vielleicht könnten bald sogar die Ozeane auf der Liste stehen: "Atlantic Ocean", "Pacific Ocean" – warum eigentlich nicht? Falls ihm künftig etwas das Sprudelwasser ausgeht, weiß man ja nun, womit er sich weiter beschäftigen könnte.Trump sorgt mit der Anweisung zur Umbenennung des Ontariosees in 'Lake America' für internationale Irritationen – eine symbolische Geste im Streit mit Kanada, der rechtlich jedoch wirkungslos bleibt. Sein Vorstoß, das patriotische Branding auf prominente Gewässer auszuweiten, spiegelt die eigenwillige Art wider, politische Konflikte mit Symbolpolitik auszufechten. Während kanadische Medien den Vorgang teils fassungslos, teils amüsiert kommentieren, befürchten einige US-Analysten, dass solche Aktionen das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Washington und Ottawa zusätzlich belasten könnten.
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In einigen US-Medien wird Trumps Dekret vor allem als ablenkende Taktik während des laufenden Wahlkampfs gedeutet, zumal er dabei explizit auf anti-kanadische Ressentiments in Teilen seiner Wählerschaft abzielt. Außerdem berichten kanadische Zeitungen, dass die kanadische Regierung eine offizielle Gegenreaktion erwägt und bei internationalen Organisationen eine Klarstellung des offiziellen Namens beantragen will. In diversen sozialen Medien sorgt das Vorgehen für einen regelrechten Meme-Boom, und Satiremagazine springen auf den Zug auf, indem sie angebliche Trump-Ankündigungen zur Umbenennung anderer Gewässer – etwa des Mississippi – kolportieren.
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