USA, Iran

USA: Fast 2.000 Ziele im Iran angegriffen

04.03.2026 - 02:29:54 | dpa.de

Seit Samstagmorgen greifen die USA Ziele im Iran an. Nun zieht der Chef des zuständigen Regionalkommandos eine Zwischenbilanz. Dabei geht es auch um Irans Marine.

Das US-Militär nutzt für seine Angriffe im Iran unter anderem zwei Flugzeugträger. (Archivbild) - Foto: Uncredited/U.S. Central Command/AP/dpa
Das US-Militär nutzt für seine Angriffe im Iran unter anderem zwei Flugzeugträger. (Archivbild) - Foto: Uncredited/U.S. Central Command/AP/dpa

Das US-Militär hat seit Beginn des Kriegs gegen den Iran nach eigenen Angaben dort fast 2.000 Ziele angegriffen. Innerhalb von weniger als 100 Stunden habe das Militär auch 17 iranische Kriegsschiffe zerstört, sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video. Unter den angegriffenen Zielen sei auch das einsatzfähigste iranische U-Boot gewesen. Es gehe darum, die gesamte iranische Marine zu versenken, bekräftigte er. 

Nun gebe es kein einziges iranisches Schiff mehr im Persischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman, sagte Cooper. Seit Jahrzehnten schikaniere der Iran die internationale Schifffahrt. Die US-Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Im Iran gibt es neben den Kriegsschiffen des Militärs auch eine Flotte der Revolutionsgarden, die in der Vergangenheit zum Beispiel kleinere Schnellboote eingesetzt haben.

Cooper zufolge hat das US-Militär zudem iranische Luftabwehrsysteme beschädigt sowie Hunderte Abschussvorrichtungen für ballistische Raketen, Drohnen und auch Kommandozentren angegriffen.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 68632595 |

Weitere Meldungen

Unklare Lage bei Verhandlungen um Iran-Konflikt. Kanzler Merz will den Iranern ein Lockangebot machen. Verwirrung um Gespräche zwischen dem Iran und den USA: Während Washington von Verhandlungen spricht, dementiert Teheran direkte Treffen. (Ausland, 25.04.2026 - 06:24) weiterlesen...

Unklare Lage bei Verhandlungen um Iran-Konflikt. Kanzler Merz will den Iranern ein Lockangebot machen. Verwirrung um Gespräche zwischen dem Iran und den USA: Während Washington von Verhandlungen spricht, dementiert Teheran direkte Treffen. (Ausland, 25.04.2026 - 02:21) weiterlesen...

Pistorius verlegt Minensucher vorsorglich ins Mittelmeer. Der Verteidigungsminister will dafür sorgen, dass es im Fall einer Entscheidung schnell geht. Deutschland hat angeboten, nach dem Iran-Krieg bei der Sicherung der Straße von Hormus zu helfen. (Politik, 25.04.2026 - 00:01) weiterlesen...

Schiff Hapag-Lloyds hat den Persischen Golf verlassen. Wann genau das Containerschiff die gefährliche Straße von Hormus durchfahren hat, will die Hamburger Reederei nicht sagen. Am 7. April steckte es dem Konzern zufolge noch im Golf fest. Schiff Hapag-Lloyds hat den Persischen Golf verlassen (Wirtschaft, 24.04.2026 - 15:17) weiterlesen...

Zwischenfälle im Libanon trotz Waffenruhe-Verlängerung. Doch die Waffenruhe bleibt brüchig, wie neue gewaltsame Vorfälle zeigen. US-Präsident Trump hat angekündigt, dass die Feuerpause zwischen Israel und der Hisbollah verlängert wird. (Ausland, 24.04.2026 - 11:17) weiterlesen...

Trump: Atomwaffeneinsatz ist tabu - auch für die USA US-Präsident Donald Trump schließt einen Einsatz von Atomwaffen im laufenden Krieg mit dem Iran aus und hält ihn auch ganz generell für unzulässig - egal durch welches Land. (Boerse, 24.04.2026 - 06:15) weiterlesen...