Russland, Ukraine

Russland: Letztes ukrainisches Kriegsschiff zerstört

31.05.2023 - 15:10:20

Seit der Annexion der Krim 2014 hat die ukrainische Marine einen Großteil ihrer Schiffe verloren. Nun hat Russland eigenen Angaben zufolge das Landungsschiff «Juri Olefirenko» ins Visier genommen.

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben das letzte Kriegsschiff der Ukraine versenkt. «Am 29. Mai wurde mit Hochpräzisionswaffen der russischen Luft- und Raketenstreitkräfte das letzte Kriegsschiff der ukrainischen Kriegsmarine, "Juri Olefirenko", an seinem Liegeplatz in Odessa zerstört», sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Mittwoch.

Die Ukraine hat den Verlust des Landungsschiffes bislang nicht bestätigt. Unabhängig können die Angaben nicht überprüft werden.

Die «Juri Olefirenko» ist ein Landungsschiff sowjetischer Bauart. Es wurde 1971 in Betrieb genommen. Die ukrainische Flotte ist der russischen Marine deutlich unterlegen. Nach der russischen Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel Krim 2014 verlor sie den Großteil ihrer Schiffe. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gab es weitere Verluste. So versenkte die Besatzung des Flaggschiffs «Hetman Sahajdatschnyj» die Fregatte selbst, damit sie nicht in die Hände des russischen Militärs fallen konnte.

Die russische Marine hat die Kontrolle über den Großteil des ukrainischen Schwarzmeergebiets und kann auch die Häfen Odessa und Mykolajiw blockieren. Vom Meer aus beschießen Kriegsschiffe der russischen Schwarzmeerflotte regelmäßig mit Marschflugkörpern und Raketen das ukrainische Festland.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ukraine-Gespräche: Grüne fordern mehr Engagement für Kriegsende Nach dem vorläufigen Abschluss der Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA haben die Grünen mehr Engagement Europas zur Beendigung des Krieges in der Ukraine gefordert.Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Agnieszka Brugger, sagte der "Rheinischen Post": "Die Bundesregierung und unsere europäischen Partner müssen endlich mehr Druck auf Putin ausüben sowie mehr Unterstützung der Ukraine und harte Sicherheitsgarantien liefern."In allen Feldern seien Deutschland und die anderen europäischen Staaten "immer noch viel zu zögerlich. (Politik, 25.01.2026 - 14:50) weiterlesen...

Ukraine-Gespräche: Hardt übt scharfe Kritik an Russland Nach dem vorläufigen Abschluss der Gespräche über ein Ende des Ukrainekriegs in Abu Dhabi hat der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, scharfe Kritik an Russland geübt.Der "Rheinischen Post" sagte Hardt: "Erneut bleiben die Ukraine-Gespräche ergebnislos und erneut war es Russland, das mit seinen Maximalforderungen einen echten Fortschritt verhindert hat. (Ausland, 25.01.2026 - 13:06) weiterlesen...

Grünen-Chefin fordert mehr Unterstützung für Kiew aus Berlin Nach neuen Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA pocht die Grünen-Chefin auf politische Signale der Bundesregierung zur Unterstützung Kiews. (Politik, 25.01.2026 - 12:38) weiterlesen...

Neue Angriffe auf die Ukraine - Tausende in Kiew ohne Heizung Trotz der Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine hat Russland das Land erneut mit Drohnen und Raketen beschossen. (Boerse, 25.01.2026 - 10:20) weiterlesen...

Ukraine-Krieg: Verhandlungen in Abu Dhabi vorerst beendet. Die diplomatischen Bemühungen für ein Ende der Gewalt sind zäh. Nun ist eine weitere Verhandlungsrunde zu Ende. Seit fast vier Jahren läuft der von Kremlchef Putin begonnene Krieg gegen die Ukraine. (Ausland, 24.01.2026 - 14:23) weiterlesen...

Ukraine-Verhandlungen am zweiten Tag auch über Gebietsfragen. Es geht dabei auch um die Schlüsselfrage von Gebietsabgaben. In Abu Dhabi hat der zweite Verhandlungstag bei den Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs begonnen. (Ausland, 24.01.2026 - 12:26) weiterlesen...