Russland, Ukraine

Ermittler untersuchen Absturz von Militärflieger auf Krim

01.04.2026 - 09:57:22 | dpa.de

Russlands Militär nutzt die annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim für Angriffe auf die Ukraine. Nun ist dort ein Militärflugzeug abgestützt - mit 30 Menschen an Bord. Ermittler untersuchen den Fall.

Nach dem Absturz eines russischen Militärflugzeugs auf der von Moskau annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim haben die Behörden die Ermittlungen aufgenommen. An Bord seien 7 Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere gewesen, teilte das Ermittlungskomitee in Moskau mit. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium von 29 Toten gesprochen, 6 Crew-Mitglieder und 23 Passagiere. Der Absturz habe eine technische Ursache, eine äußere Einwirkung wurde demnach nicht festgestellt, hieß es.

Die Maschine stürzte laut Ermittlungskomitee in einem bergigen Waldgebiet in der Nähe des Dorfs Kuibyschewo im Bezirk Bachtschissarai ab - unweit der Krim-Hauptstadt Simferopol. Ermittelt werde in dem Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Sicherheitsvorschriften beim Flugbetrieb oder bei der Vorbereitung des Flugs. Im Einsatz seien Militärermittler und Kriminaltechniker, um die Ursachen des Absturzes zu klären.

Zuvor hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass es am Dienstagabend gegen 18.00 Uhr Moskauer Zeit (17.00 Uhr MESZ) die Verbindung zu dem Flugzeug vom Typ An-26 verloren habe. Das russische Militär nutzt die Krim für Angriffe auf die Ukraine, gegen die Moskau seit mehr als vier Jahren Krieg führt. Die Turboprop-Maschinen der Marke Antonow werden vom Militär auch als Transportflugzeuge eingesetzt.

Russland hatte die ukrainische Halbinsel 2014 nach einem international nicht anerkannten Referendum annektiert. Vor mehr als vier Jahren startete Russland eine großangelegte Invasion der Ukraine. In dem seither andauernden Krieg greift die Ukraine unter anderem mit Drohnen auch immer wieder russische Ziele auf der Krim an.

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