EU, USA

Linke will EU-Sanktionen gegen US-Einwanderungsbehörde ICE

08.01.2026 - 15:35:53 | dts-nachrichtenagentur.de

Nachdem am Mittwoch eine 37-jähige Frau in Minneapolis von einem Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden ist, fordert die Linke harte EU-Sanktionen gegen die Behörde.

Jan van Aken (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Jan van Aken (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Wer sich am Terror gegen unbescholtene Bürger beteiligt oder diesen organisiert, hat in der EU nichts zu suchen", sagte Linken-Parteichef Jan van Aken der "Welt" (Freitagausgabe).

Als Reaktion auf die "andauernde ungerechtfertigte und grundlose Aggression" gegen Bürger in den USA "gehören die Chefs der Einwanderungsbehörde ICE auf die Sanktionsliste der EU", so van Aken. Die Bundesregierung solle sich in der Europäischen Union für ein "Einreiseverbot und die Beschlagnahmung der Vermögen der ICE-Chefs" einsetzen.

Spätestens nach den tödlichen Schüssen von Minneapolis sei klar, dass die US-Einwanderungsbehörde ICE eine "inländische Terrororganisation" sei, sagte van Aken. "Sie entführt unbescholtene Menschen, sperrt sie ohne Rechtsgrundlage ein und geht mit unfassbarer Brutalität gegen aktive Bürger vor, die sich gegen diesen Terror zur Wehr setzen." Deutschland und die EU stünden in der Pflicht, die Verantwortlichen für diese "furchtbaren Menschenrechtsverletzungen" zur Rechenschaft zu ziehen.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 68470489 |

Weitere Meldungen

Trumps neue Zollpläne treffen vor allem Deutschland. Die EU-Kommission behält sich Gegenmaßnahmen vor, der Verband der Automobilindustrie ist besorgt. Experten sehen Deutschland besonders betroffen. US-Präsident Trump schwingt erneut die Zollkeule. (Wirtschaft, 03.05.2026 - 12:10) weiterlesen...

EU und Wirtschaft kritisieren Trumps neue Zollpläne. Auch der Verband der Automobilindustrie ist empört. Branchenexperten sehen Deutschland besonders betroffen. Die EU-Kommission behält sich Gegenmaßnahmen vor, sollte Trump seine Zollpläne realisieren. (Politik, 02.05.2026 - 04:00) weiterlesen...

Trump: Zölle auf Autos und Lkw aus EU steigen auf 25 Prozent. Doch nun eskaliert US-Präsident Trump den Streit erneut. Die EU und die USA haben sich im vergangenen Sommer auf ein Rahmenabkommen für Zölle geeinigt. (Wirtschaft, 01.05.2026 - 18:34) weiterlesen...

Trump erhöht Zölle für Importe von Autos und Lastwagen aus der EU US-Präsident Donald Trump will die Zölle auf Importe von Autos und Lastwagen aus der EU ab nächster Woche auf 25 Prozent erhöhen."Ich freue mich, bekannt geben zu dürfen, dass ich angesichts der Tatsache, dass die Europäische Union unser vollständig vereinbartes Handelsabkommen nicht einhält, nächste Woche die Zölle für in die Vereinigten Staaten eingeführte Pkw und Lkw aus der Europäischen Union erhöhen werde. (Ausland, 01.05.2026 - 18:14) weiterlesen...

Trump: Zölle auf Autos und Lastwagen steigen auf 25 Prozent (Wirtschaft, 01.05.2026 - 18:01) weiterlesen...

EU kritisiert Meta wegen unzureichendem Schutz von Kindern Die Europäische Kommission hat vorläufig festgestellt, dass Meta mit seinen Plattformen Instagram und Facebook gegen das Gesetz über digitale Dienste verstoße.Laut der Kommission hat das Unternehmen es versäumt, Minderjährige unter 13 Jahren wirksam daran zu hindern, Zugang zu diesen Diensten zu erhalten. (Ausland, 29.04.2026 - 09:11) weiterlesen...