Luxemburgs Premierminister widerspricht Trump zu Ukraine-Frieden
Veröffentlicht: 10.07.2026 um 00:00 Uhr, dts-nachrichtenagentur.deEs habe zwar Versuche der USA gegeben, Putin zu Verhandlungen zu bewegen. Doch Russland habe bis heute keine Anzeichen erkennen lassen, dass es an ernsthaften Gesprächen über einen dauerhaften Frieden interessiert sei, so der Regierungschef.
Trump hatte am Rande des Nato-Gipfels gesagt, ein Frieden in der Ukraine sei nah. Dem widersprach Frieden. "Das haben wir schon im vergangenen Sommer erlebt. Bis zu Verhandlungen, die dann auch tatsächlich zu einem dauerhaften Frieden führen, ist es noch ein weiter Weg", sagte der Premierminister Luxemburgs.
Dass sich die Lage im Kriegsgebiet gerade positiv für die Ukraine entwickle, sei zwar ein wichtiger Faktor, um Moskau zu Verhandlungen zu bewegen. Daneben spielten aber auch die wirtschaftliche Situation Russlands und die öffentliche Meinung in Russland eine Rolle. Gerade die sei von außen allerdings nur schwer einzuschätzen, mahnte der Regierungschef.
