Trump, USA

Sonderermittler will Trump Einschüchterung verbieten

16.09.2023 - 07:21:58 | dpa.de

Donald Trump teilt gerne und viel verbal aus. Nun will ein Sonderermittler dem ehemaligen US-Präsidenten einschüchternde Aussagen gerichtlich verbieten lassen.

Donald Trump macht seinem Ärger auch auf der Online-Plattform «Truth Social» Luft. - Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
Donald Trump macht seinem Ärger auch auf der Online-Plattform «Truth Social» Luft. - Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

Nach der Anklage gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump rund um versuchten Wahlbetrug und den Sturm auf das US-Kapitol im Januar 2021 hat Sonderermittler Jack Smith das zuständige Gericht aufgefordert, außergerichtliche Aussagen Trumps zu dem Fall einzuschränken. Seit die Geschworenen in dem Fall Anklage gegen Trump erhoben hätten, habe der 77-Jährige öffentlich Äußerungen getätigt, mit denen er das Gericht, mögliche Zeugen und Staatsanwälte angegriffen und eingeschüchtert habe, heißt es in einem am Freitag von Smith eingereichten Antrag. Damit könne Trump «die Integrität des Verfahrens untergraben und die Geschworenen beeinflussen».

Smith forderte das Gericht auf, Trump mit einer «eng gefassten Anordnung» bestimmte Äußerungen zu seinem Fall zu untersagen. Trump, der alle Vorwürfe abstreitet und sich als Opfer einer politisch motivierten Kampagne darstellt, reagierte empört: «Sie lassen Dinge durchsickern, sie lügen und verklagen mich - und jetzt wollen sie mir auch noch das Sprechen verbieten?», wetterte Trump am Freitag auf der von ihm mitgegründeten Online-Plattform «Truth Social».

Gegen den Republikaner war in dem Fall Anfang August Anklage erhoben worden. Er wird unter anderem beschuldigt, eine Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten initiiert zu haben.

Der Prozess in Washington im Zusammenhang mit dem Sturm auf das US-Kapitol und versuchtem Wahlbetrug soll am 4. März 2024 beginnen. Es ist eines von mittlerweile vier strafrechtlichen Verfahren gegen Trump, der bei der Präsidentenwahl im November kommenden Jahres erneut für die Republikaner antreten will.

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

ausland | 64007902 |

Weitere Meldungen

Kubas Präsident warnt USA vor 'unüberwindlichem Widerstand' Nach den Aussagen von US-Präsident Donald Trump über eine mögliche Übernahme Kubas durch die USA hat der Staatschef der Karibikinsel eine Warnung ausgesprochen. (Boerse, 18.03.2026 - 06:11) weiterlesen...

Trump spricht von 'Übernahme' Kubas US-Präsident Donald Trump hat unter dem Eindruck der Spannungen zwischen den USA und Kuba eine "Übernahme" des sozialistischen Landes angedeutet. (Boerse, 17.03.2026 - 05:32) weiterlesen...

Welche Bedeutung hat die iranische Ölinsel Charg? Die USA haben laut Präsident Donald Trump Militäranlagen auf der für Irans Ölindustrie und den globalen Energiehandel wichtigen Insel Charg zerstört. (Boerse, 14.03.2026 - 13:43) weiterlesen...

USA greifen iranische Öl-Insel an - Teheran warnt Die USA haben laut Präsident Donald Trump Militäranlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört, um Teheran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus zu bewegen. (Boerse, 14.03.2026 - 07:35) weiterlesen...

Trump: Putin hilft dem Iran 'vielleicht ein bisschen, ja' US-Präsident Donald Trump hält es für möglich, dass der russische Präsident Wladimir Putin dem Iran im Krieg mit den USA und Israel hilft. (Boerse, 13.03.2026 - 18:33) weiterlesen...

USA und China wollen sich für Handelsgespräche treffen Wenige Wochen vor dem erwarteten Besuch von US-Präsident Donald Trump in China will sein Finanzminister Scott Bessent Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng in Frankreich treffen. (Boerse, 12.03.2026 - 22:01) weiterlesen...