Hate-Aid-Leiterin fordert Standhaftigkeit bei Social-Media-Regeln
09.03.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deVon Hodenberg fügte hinzu: "Die Bundesregierung und die EU müssen den USA klarmachen: Wenn eure Unternehmen bei uns Milliarden-Gewinne machen wollen, dann müssen sie das nach unseren Regeln tun. Was mir am meisten Angst macht, ist, dass der Digital Service Act einfach ausgesetzt wird, weil man die Amerikaner so sehr fürchtet."
Zugleich bereitet sich Hate-Aid auf die Möglichkeit vor, dass Washington noch schärfere Sanktionen verhängt. "Seit Januar machen Josephine Ballon und ich nichts anderes, als herauszufinden, wie wir uns neu aufstellen, damit wir auch bei Verschärfung der Sanktionen unsere Arbeit machen können. Wir sichern unsere Daten und haben unser PayPal-Konto leergeräumt. Hate-Aid ist eine Organisation mit 60 Mitarbeitenden, die wir bezahlen müssen - auch das haben wir umorganisiert."
Von Hodenberg sagte: "Solche Sanktionen können die privatesten Bereiche treffen: Ich habe etwa meine Fotos von Google heruntergeladen und anderweitig gespeichert, außerdem wichtige Dokumente in meinem E-Mail-Account. Von den Einreiseverboten sind auch unsere Familien betroffen - nur wissen wir nicht, wer als Familie gilt: nur die unmittelbaren oder auch entfernte Verwandte?"
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