Ukraine, Russland

Russen rücken in Pokrowsk weiter vor

02.11.2025 - 15:33:09 | dpa.de

Die Lage für die Verteidiger der ostukrainischen Stadt Pokrowsk wird allmählich kritisch. Die russische Übermacht wird erdrückend.

Russische Truppen rücken in Pokrowsk weiter vor. (Archivbild) - Foto: Michael Shtekel/AP/dpa
Russische Truppen rücken in Pokrowsk weiter vor. (Archivbild) - Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

Russische Truppen sind bei schweren Kämpfen um die ostukrainische Stadt Pokrowsk weiter in das Stadtinnere vorgerückt. Das berichtete der regierungsnahe ukrainische Militärkanal Deep State auf Telegram, ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte der ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj darauf verwiesen, dass die Operation zur Vertreibung der russischen Einheiten aus der Stadt fortgesetzt werde.

Mehrere hundert russische Soldaten waren in den vergangenen Tagen durch die ukrainischen Linien rund um die Stadt gesickert und hatten sich im Zentrum von Pokrowsk festgesetzt. Russische Truppen stürmen seit mehr als einem Jahr mit hohen Verlusten gegen die Bergbaustadt Pokrowsk im Donbass an, die vor dem Krieg etwa 60.000 Einwohner hatte. Den ukrainischen Truppen in Pokrowsk und der Nachbarstadt Myrnohrad droht die Einkesselung. 

Mit Spezialkräften hinter den russischen Linien versucht die Ukraine angeblich, den Fall von Pokrowsk aufzuhalten. Ein Kommandotrupp sei mit dem Hubschrauber abgesetzt worden und solle die Nachschublinien nach Pokrowsk und Myrnohrad freikämpfen, berichteten ukrainische Medien unter Berufung auf Quellen im Militärgeheimdienst HUR. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau behauptete, die ukrainischen Spezialkräfte seien «vernichtet» worden. Unabhängige Berichte zu den Vorgängen waren nicht möglich.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen eine russische Invasion.

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos
ausland | 68317605 |

Weitere Meldungen

G7 finden überraschend gemeinsame Linie zum Iran-Krieg. Überraschend gibt es eine Erklärung aller Minister. Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich sieht Bundesaußenminister Wadephul beim Iran eine gemeinsame Linie. (Ausland, 27.03.2026 - 18:20) weiterlesen...

G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg. Dort kann man sich aber auf eine gemeinsame Linie verständigen. Noch vor seiner Ankunft beim G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an Europäern im Iran-Krieg unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:26) weiterlesen...

Wadephul sieht gemeinsame G7-Linie mit USA bei Iran-Krieg. Am Ende scheint ein Zerwürfnis der Staatenrunde vermieden. Vor der Abreise zum G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an den Europäern wegen des Iran-Kriegs unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:03) weiterlesen...

Wadephul ringt in G7-Gruppe nach US-Kritik um Zusammenhalt. Der deutsche Außenminister sieht Belastungen mit Washington. Doch er steuert dagegen. Beim Abflug nach Paris hatte US-Außenminister Rubio eine wenig versöhnliche Grußbotschaft an die Partner parat. (Ausland, 27.03.2026 - 15:24) weiterlesen...

Wadephul trifft Rubio – nach US-Kritik um Entspannung bemüht. Sein deutscher Kollege räumt eine Belastung durch den Iran-Krieg ein. Der US-Außenminister ist erst zum letzten Tag des G7-Treffens angereist. (Ausland, 27.03.2026 - 13:50) weiterlesen...

Kreml: Russlands Wirtschaft will für Ukraine-Krieg spenden Dem Kreml fällt die Finanzierung des Kriegs in der Ukraine zunehmend schwer. (Ausland, 27.03.2026 - 12:23) weiterlesen...