Hardt rechtfertigt Zurückhaltung zu Trump mit Ukraine-Gesprächen
05.01.2026 - 21:33:36Hardt stellte zwar klar: "Ich erkläre jetzt nicht, dass das völkerrechtskonform ist, so jemanden auf fremdem Territorium festzunehmen", relativierte jedoch zugleich die Legitimität Maduros. "Maduro ist ein Diktator, der sich zweimal in gefälschten Wahlen zum Führer erklärt hat", sagte er. Entscheidend sei nun, was aus der neuen Lage folge.
Den Verzicht auf offene Kritik an Trump begründete Hardt ausdrücklich mit der Ukraine. Ziel sei es, Washington auf einer gemeinsamen Linie zu halten. "Wenn ich das erreiche bei US-Präsident Trump - dann kann das kluge Politik sein", sagte er. Mit Blick auf die aktuellen Friedensgespräche erklärte Hardt, Fortschritte seien "allemal es wert, jetzt nicht einen Streit mit dem US-Präsidenten an einer Stelle anzufangen, wo die Messe gesungen ist, wie man so schön sagt".


