KONJUNKTUR, Uhr

US-Arbeitsmarktbericht bleib hinter den Erwartungen zurückWASHINGTON - Der US-Arbeitsmarktbericht ist im Februar hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

08.03.2024 - 17:05:00

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 08.03.2024 - 17.00 Uhr

ROUNDUP: US-Arbeitsmarktbericht bleib hinter den Erwartungen zurück

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarktbericht ist im Februar hinter den Erwartungen zurückgeblieben. So stieg die Arbeitslosenquote stärker als erwartet und die Lohnentwicklung schwächte sich ab. Dies geht aus dem am Freitag vom Arbeitsministerium vorgelegten Daten hervor. Positiv war auf den ersten Blick der stärker als erwartet ausgefallene Anstieg der Beschäftigtenzahl. Die Abwärtsrevision der beiden Vormonate überkompensierte aber den unerwarteten Anstieg deutlich.

ROUNDUP 2/Ein energischer Präsident: Bidens Wahlkampf-Rede zur Lage der Nation

WASHINGTON - Mit einem kämpferischen Auftritt im Kongress hat US-Präsident Joe Biden versucht, im Wahlkampf zu punkten und Zweifel an seiner mentalen Fitness zu zerstreuen. Bei der traditionellen Rede zur Lage der Nation vor beiden Parlamentskammern gab sich der Demokrat am Donnerstagabend (Ortszeit) energisch und angriffslustig. Der 81-Jährige inszenierte sich als Gegenstück zu seinem voraussichtlichen Herausforderer bei der Präsidentenwahl im November, Donald Trump, den er allerdings keinmal namentlich nannte, sondern lediglich als seinen "Vorgänger" bezeichnete. Dieser stehe für Wut, Rache und die Vergangenheit, er selbst für Anstand, Würde und Zukunftsideen, erklärte Biden. Mit Selbstironie reagierte er auf Skepsis wegen seines hohen Alters.

IW: Fachkräftemangel bei geschlechterspezifischen Berufen groß

KÖLN - Der Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft trifft überwiegend Berufe, die besonders geschlechterspezifisch geprägt sind. Das ist das Ergebnis einer Auswertung, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln anlässlich des Weltfrauentages am Freitag veröffentlichte. Zuvor hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichtet.

Wirtschaftsforscher mahnen EU: Auswirkungen des Klimaschutzes beachten

MÜNCHEN/BRÜSSEL - Europäische Wirtschaftsforscher haben mehr Aufmerksamkeit für die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimaschutzes gefordert. Die künftige EU-Kommission müsse auf die Folgen für die Industrie und die Wettbewerbsfähigkeit Europas achten, mahnten das Ifo-Institut, das Forschungsnetz EconPol Europe und der European Roundtable on Climate Change and Sustainable Transition (ERCST) in einem am Freitag in Brüssel veröffentlichten Bericht.

Bundesbank-Präsident: Zinssenkung möglicherweise vor Sommerpause

FRANKFURT - Eine erste Zinssenkung im Euroraum rückt näher. "Ich sage mal so: Die Wahrscheinlichkeit nimmt zu, dass wir möglicherweise noch vor der Sommerpause eine Zinssenkung sehen könnten", sagte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel in einem am Freitag ausgestrahlten Gespräch im Podcast "Table Today". Nagel betonte: "Das wird ganz klar nochmal von den Daten abhängig sein. Aber die Aussichten haben sich, was das angeht, aufgehellt."

Frankreichs Notenbankchef: EZB-Zinssenkung kommt im Frühling

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) steuert nach Worten von Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau auf eine erste Zinssenkung zu. "Es erscheint sehr wahrscheinlich, dass es im Frühjahr zu einer ersten Zinssenkung kommen wird", sagte de Galhau am Freitag dem französischen Fernsehsender BFM. Der Frühling dauere von April bis Juni, ergänzte der Franzose, der im geldpolitischen Rat der EZB sitzt.

ROUNDUP/Deutschland: Produktion steigt nach schwachem Vormonat

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat ihre Produktion zu Jahresbeginn gesteigert. Die Gesamtproduktion erhöhte sich zum Vormonat um 1,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 0,6 Prozent erwartet. Allerdings fiel die Entwicklung im Dezember schwächer aus als bislang bekannt. Die Herstellung sank demnach um 2,0 Prozent, anstatt wie bisher angegeben um 1,6 Prozent.

Spanien: Industrie weitet Produktion zum Jahresstart aus

MADRID - Die spanische Industrie hat ihre Produktion zum Jahresstart ausgeweitet. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich die Herstellung im Januar um 0,4 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte. Der Zuwachs folgt auf einen Rückgang um 0,6 Prozent im Dezember. Im Jahresvergleich ging die Produktion im Januar um 0,6 Prozent zurück.

Deutschland: Erzeugerpreise sinken langsamer

WIESBADEN - In Deutschland sind die Preise auf Herstellerebene zu Jahresbeginn weniger deutlich gefallen. Im Januar sanken die Produzentenpreise im Jahresvergleich um 4,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Dezember hatte der Rückgang 5,1 Prozent betragen. Es sind die ersten Daten nach Umstellung auf das neue Basisjahr 2021 (bisher 2015). Entsprechend können die aktuellen Raten zu Zahlen aus früheren Veröffentlichungen abweichen.

Kreise: Mittel aus Klimafonds werden zunächst nur teilweise freigegeben

BERLIN - Das Finanzministerium gibt Haushaltsmittel zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen und für den Umbau der Wirtschaft zunächst nur teilweise frei. Das sei eine vorläufige Vorsichtsmaßnahme für das erste Halbjahr, hieß es am Freitag aus Kreisen des Finanzministeriums. Laut einem Bericht des Nachrichtenportals "Table Media" soll zuerst nur ein Viertel des im Haushalt vorgesehenen Geldes zugewiesen werden.

Schweiz will wieder mit Brüssel über Annäherung verhandeln

BERN - Die Schweiz sucht fast zwei Jahre nach dem Abbruch der Verhandlungen mit der EU über verbesserte Beziehungen einen Neuanfang. Sie will die Gespräche mit Brüssel dazu noch im März wieder aufnehmen, wie das Außenministerium am Freitag in Bern mitteilte. Die Regierung führt seit Wochen breite Konsultationen mit Regionalvertretern, Verbänden und Institutionen über den Rahmen, den sie abstecken will. Sie habe den Großteil der Empfehlungen berücksichtigt und das Mandat nun verabschiedet, hieß es.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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