Zukunft, Bauens

Rheinau-Linx - Die Baubranche steht vor vielfältigen und komplexen Herausforderungen aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage sowie steigenden Zinsen.

27.10.2023 - 08:00:09

Die Zukunft des Bauens: Energieeffiziente und nachhaltige Bauweise dank Holz. Hinzu kam die Anfang 2022 plötzlich gestoppte Förderung durch die Bundesregierung, was viele Bauherren verunsicherte. Dies führte zu einem Rückgang der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser. Seit der Neuauflage der KfW-Förderung stehen die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz zwar stärker im Mittelpunkt, aber dennoch ist die Situation in der gesamten Baubranche schwierig. Trotz alledem kann WeberHaus als nachhaltiger Fertighaushersteller von dem wachsenden Klimabewusstsein profitieren. Denn eine der Hauptstärken des Familienunternehmens liegt in der energieeffizienten und nachhaltigen Bauweise, die auf Holz als nachwachsenden Rohstoff setzt. Dies ermöglicht nicht nur eine ressourcenschonende Produktion, sondern auch eine hohe Energieeffizienz der Wohnhäuser. Unsere Gebäude werden nach den neuesten ökologischen Standards gefertigt und erfüllen höchste Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Gerade in Zeiten von steigenden Mieten und Energiekosten sowie hoher Inflation sind moderne Fertighäuser eine zukunftssichere Investition.

Nachhaltiger Hausbau lohnt sich

Die aktuelle KfW-Förderung für Effizienzhäuser 40 mit Nachhaltigkeitsklasse (NH) ist ein wichtiger Anreiz für Bauherren, auf nachhaltige und energieeffiziente Bauweisen zu setzen. So können sie von einem zinsgünstigen Förderkredit von bis zu 150.000 Euro profitieren. WeberHaus erfüllt mit seinen Häusern die strengen Voraussetzungen dieser Förderung. Die Basis aller Weber-Häuser ist die Gebäudehülle ÖvoNatur Therm. Sie besteht größtenteils aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und verfügt über hervorragende Dämmeigenschaften. In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher sowie Wärme- und Lüftungstechnik erhält man so ein PlusEnergie-Haus, mit dem man mehr Energie erzeugt, als für Heizung und Warmwasseraufbereitung gebraucht wird. Um die höchste Förderung in Anspruch nehmen zu können, muss das Eigenheim mit dem "Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude" (QNG) zertifiziert sein.

Baden-Württemberg ist Vorreiter in Sachen Photovoltaik-Pflicht, worauf wir als mittelständisches Unternehmen aus dem Ortenaukreis stolz sind. Denn die Einführung der Photovoltaik-Pflicht in Baden-Württemberg seit 1. Januar 2022 war ein Schritt in die richtige Richtung, um erneuerbare Energien zu fördern. Bei WeberHaus haben wir diese Anforderung bereits vor Jahren erfüllt: So verfügen unsere Häuser standardmäßig über Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen als effiziente Heiztechnik. Damit erzeugen unsere Hausbesitzer nicht nur saubere Energie vor Ort, sondern reduzieren auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Darüber hinaus produzieren die Häuser oft mehr Energie als die Bewohner selbst benötigen. Als Familienunternehmen ist es uns wichtig, Verantwortung für die Natur und die Menschen zu übernehmen. Deshalb erzeugen auch wir unseren Strom für den Produktionsstandort in Rheinau-Linx selbst. Dafür haben wir eine zwei Megawatt Photovoltaik-Anlage auf unseren Hallendächern installiert.

GEG und die Rolle der Wärmepumpe

Mit der Verabschiedung des Gebäudeenergiegesetzes soll der Ausstieg aus Gas und Öl im Gebäudebereich erreicht werden. So muss ein bestimmter Anteil des Wärme- und Kältebedarfs im Gebäude durch erneuerbare Energien gedeckt werden und dazu zählen Wärmepumpen. Bei WeberHaus setzen wir bereits seit Jahrzehnten auf dieses Heizsystem, welches eine klimafreundliche Wärmeversorgung ermöglicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass Wärmepumpen bekanntlich mit Strom betrieben werden und das ist Stand heute der einzige Energieträger, den man selbst über eine Photovoltaik-Anlage produzieren kann.

Forderung nach "Ersatzneubau-Prämie"

Um den Wohnungsbau weiter zu fördern und einen klimaneutralen Gebäudebestand voranzutreiben, unterstützt der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) - in dem WeberHaus seit über 50 Jahren Mitglied ist - die Einführung einer "Ersatzneubau-Prämie". Diese Prämie soll Bauherren von klimafreundlichen Ersatzneubauten mit mindestens 20.000 Euro belohnen. Voraussetzung ist der Abriss nicht sanierungsfähiger Altbauten, bei denen der Abriss und das Recycling wirtschaftlicher sind als die Modernisierung. Eine Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen zeigt, dass bundesweit viele solcher Altbauten existieren. Die Ersatzneubau-Prämie würde nicht nur den Wohnungsbau fördern, sondern auch den Weg für energieeffiziente Neubauten ebnen. Besonders dünnbesiedelte Gebiete könnten von dieser Maßnahme profitieren, da sie eine Revitalisierung ihrer Infrastruktur erfahren würden, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.

Insgesamt zeigt sich, dass die Immobilienbranche vor großen Veränderungen steht, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringen. WeberHaus ist stolz darauf, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Umsetzung der Energiewende im Bauwesen zu leisten. Wir appellieren an die Politik, diese Entwicklungen weiter zu unterstützen und innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft des Wohnens zu fördern. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die gesteckten Klimaziele erreichen und gleichzeitig die Wohnqualität in unserer Region und in ganz Deutschland verbessern.

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Presse- und Social-Media-Managerin

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