Panzer, Rüstung

Im Südwesten Ungarns produziert das deutsche Unternehmen Rheinmetall zukünftig Panzer und andere militärische Fahrzeuge.

18.08.2023 - 17:08:04

Rheinmetall: Neue Schützenpanzer-Fabrik in Ungarn. Das Land will ein Nato-Ziel erreichen.

  • Den Schützenpanzer Lynx - hier ein Modell von der Bundeswehr - will Rheinmetall zukünftig auch in einer neuen Fabrik in Ungarn produzieren. - Foto: Frank May/dpa

    Frank May/dpa

  • Die Wanne von einem Schützenpanzer Lynx steht in einer Fertigungshalle von Rheinmetall. - Foto: Philipp Schulze/dpa

    Philipp Schulze/dpa

Den Schützenpanzer Lynx - hier ein Modell von der Bundeswehr - will Rheinmetall zukünftig auch in einer neuen Fabrik in Ungarn produzieren. - Foto: Frank May/dpaDie Wanne von einem Schützenpanzer Lynx steht in einer Fertigungshalle von Rheinmetall. - Foto: Philipp Schulze/dpa

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat in der südwestungarischen Stadt Zalaegerszeg ein neues Werk für die Fertigung des Schützenpanzers Lynx eingeweiht. An der feierlichen Eröffnung nahmen der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban und der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger teil, wie ungarische Medien berichteten.

Das Unternehmen produziere die Lynx-Schützenpanzer und andere Ketten- und Radfahrzeuge für die ungarischen Streitkräfte, wie Rheinmetall mitteilte. Unter anderen sollen in dem Werk Zalaegerszeg 209 Lynx-Schützenpanzer vom Band laufen. Rheinmetall kümmert sich auch um die Versorgung mit Ersatzteilen und um die Ausbildung der Panzerfahrer.

Ungarns Ziel: Zwei Prozent für Verteidigung

Ungarn ist seit 1999 Nato-Mitglied. Die Orban-Regierung will mehr Geld für die militärische Verteidigung ausgeben, um das von den Nato-Mitgliedsländern anvisierte Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erreichen.

In Zalaegerszeg errichtet Rheinmetall auf einer Fläche von 33 Hektar ein neues Entwicklungs-, Produktions- und Testzentrum für die Fertigung militärischer Ketten- und Radfahrzeuge. Dazu gehört auch ein eigener Schießkanal. An dem Standort sollen in den nächsten Jahren 350 Arbeitsplätze entstehen.

@ dpa.de