Digitalisierung, Björn von Siemens

Die Digitalisierung im modernen Operationssaal

26.09.2017 - 14:12:44

Bei vielen Operationen müssen den Ärzten Röntgenaufnahmen des Patienten zur Verfügung stehen, denn nur so kann der Eingriff optimal geplant und durchgeführt werden. Früher gab es zu diesem Zweck einen klassischen Lichtkasten, der die Betrachtung der Aufnahmen ermöglichte. Bilderzeugende Systeme hielten später dann auch in den Operationssälen Einzug, die Bilddarstellung erfolgte auf TFT-Flachbilddisplays. In der Folge findet man in vielen Operationssälen verschiedene Anzeigesysteme, bei denen sich die Videoformate manchmal sogar voneinander unterscheiden. Nicht selten sieht sich das Personal dann einer großen Zahl an Geräten und Anzeigedisplays gegenüber, der übliche Kabelsalat ist bei so vielen Steckern eigentlich schon vorprogrammiert.

Auch Informationsdaten müssen in einem Operationssaal dargestellt und verarbeitet werden, und auch hier lauern so einige Tücken. Normalerweise werden die Patientendaten mittels spezieller Software am Computer erfasst und im Krankenhaus-Informationssystem gespeichert, von dort aus  können sie dann auch während der Operation abgerufen werden. Die bildgebenden Systeme sind aber nicht immer ausreichend vernetzt, so dass die Daten nicht selten mehrfach eingegeben werden müssen. Das kostet nicht nur mehr Zeit, sondern kann auch unnötige Unterbrechungen während der OP oder sogar Datenverluste mit sich bringen.

 Auch im Operationssaal kommt man nicht um Vernetzung herum

 Heutzutage sind Medizin und Technik so weit fortgeschritten, dass auch schwierige Operationen kein Problem mehr darstellen. Die medizinischen Systeme und Geräte müssen dafür aber eine gewisse Leistung erbringen. Ein Datenaustausch zwischen den Geräten ist unabdingbar, damit die Steuerung der Systeme durch die Ärzte vorgenommen werden kann.

 Hat man es nun aber mit Geräten verschiedener Hersteller zu tun, so kann der Informationsaustausch kaum gelingen. Eventuell lassen sich solche Geräte auch miteinander vernetzen, doch der Kostenaufwand dafür wäre enorm.

 Nur wenn die Geräte im Operationssaal mit der IT der Klinik vernetzt sind, können die relevanten Patientendaten im Nu auf dem Display jedes Geräts angezeigt werden. Messdaten, die während einer Operation erfasst werden, können ohne Vernetzung nicht an andere Geräte weitergeleitet werden, so dass sie nicht allen an der OP Beteiligten zur Verfügung stehen.

 Den Workflow im OP verbessern

 Zunächst einmal ist es von großer Bedeutung Patientendaten, Informationen sowie Bild- und Videodaten während einer Operation so bereitzustellen und zu verarbeiten, dass diese effizient und ohne technische Störungen ablaufen kann. Im Fokus steht in erster Linie die Sicherheit des Patienten, aber auch das OP-Team soll so weit wie möglich entlastet werden, das minimiert auch das Risiko von Fehlern ganz signifikant. Zu diesem Zweck muss das Augenmerk auf eine erstklassige Infrastruktur im Operationssaal gelenkt werden, diese umfasst IT-Hardware, Software-Lösungen und Medizintechnik gleichermaßen. In Zukunft sollen dadurch Routinearbeiten entfallen, die gerne Fehler verursachen und einen großen Zeitaufwand mit sich bringen.

 Alarmmeldungen und Bilddarstellung müssen verbessert werden

 Im Operationssaal ertönen nicht selten jede Menge Alarme von den unterschiedlichsten Geräten. Viele davon werden vom Personal gar nicht mehr wahrgenommen, was im Notfall verheerende Folgen haben kann. Nur wenn Geräte miteinander vernetzt sind, können andere Parameter und Messdaten abgerufen werden, so dass eine Alarmmeldung vorab validiert werden kann. Auch ein Plug-and-play-Verhalten sollte realisiert werden, denn so können auch andere Geräte bei Bedarf kurzfristig eingegliedert werden, das gewährleistet ein Höchstmaß an Flexibilität und Sicherheit.

 Hochwertige Displays sollten zur Standard-Ausstattung eines jeden modernen Operationssaals gehören, heutzutage sind meistens großformatige Monitore installiert. Die einzelnen Displays sollten optimal aufeinander ausgerichtet sein und Bildmaterial aus allen relevanten Quellen darstellen können. Natürlich darf auch der Bedienkomfort für das Personal nicht zu kurz kommen, Touchscreens, die sich auch mit Handschuhen bedienen lassen, wären die ideale Lösung.

 Björn von Siemens ist Geschäftsführer des in Berlin ansässigen Unternehmens S-CAPE, welches im Jahr 1991 gegründet wurde. Seither widmet man sich der digitalen Integration im medizinischen Bereich und entwickelt stets innovative Lösungen. Moderne IT-Lösungen sollen dazu beitragen, die Effizienz während medizinischen Eingriffen entscheidend zu verbessern.

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