Wintereinbruch - Mehr als 130 Glätteunfälle nach Wintereinbruch in Hamburg: Ein Wintereinbruch im Norden Deutschlands hat in der Nacht zum Freitag und in den Morgenstunden in vielen Gebieten für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Allein in Hamburg ereigneten sich nach Angaben eines Polizeisprechers bis Freitagmorgen mehr als 130 Unfälle auf schneeglatten Straßen. Dabei sei es durchweg bei Blechschäden geblieben.
Vergrößern Wintereinbruch - Mehr als 130 Glätteunfälle nach Wintereinbruch in Hamburg | Bild: ©

Auch der Berufsverkehr am Freitagmorgen sei weitgehend reibungslos verlaufen, da die meisten Autofahrer sich rechtzeitig auf das Winterwetter eingestellt hätten oder auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen seien.

Der Hamburger Winterdienst war seit Donnerstagabend mit etwa 120 Räum- und Streufahrzeugen im Einsatz, wie die Stadtreinigung mitteilte. Die ganze Nacht über wurden insgesamt rund 3500 Kilometer Fahrbahnen gestreut. Ab 2.00 Uhr waren weitere 1000 Einsatzkräfte unterwegs.

Wegen Neuschnees in der Nacht kam es auch auf Sachsen-Anhalts Autobahnen vereinzelt zu witterungsbedingten Verkehrsunfällen. Auf der A 2 und der A 14 hätten sich zwölf leichte Unfälle mit Blechschäden ereignet, teilte die Polizei am Freitag in Magdeburg mit. Zu größeren Verkehrsbehinderungen sei es nicht gekommen. Die Polizei vermutete, dass die Autofahrer aufgrund der Witterungsbedingungen extrem vorsichtig fuhren und der Berufsverkehr wegen der bevorstehenden Feiertage ohnehin stark abgenommen hat.

Die Dresdner Polizei registrierte im Stadtgebiet keine erhöhten Unfallzahlen. Bis Mittag wurden 28 Unfälle mit fünf Verletzten gezählt. In den Landkreisen Görlitz und Bautzen kamen bei Unfällen einige Autos von verschneiten Straßen ab.

Berlin (ddp)