Die Sparkassen hätten sich damit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als einer der größten Steuerzahler der Region erwiesen, hieß es. Zugleich unterstützten die Sparkassen wichtige Anliegen der Region mit Stiftungen, Spenden und Ausschüttungen. Im Jahr 2009 wendeten sie dafür 109 Millionen Euro auf.
Trotz einer sich leicht aufhellenden Konjunktur gehen die Sparkassen auch für 2010 weiter von einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld aus. Um darauf vorbereitet zu sein, haben die 74 Institute den Vorsorgereserven im Jahr 2009 insgesamt 548 Millionen Euro zugeführt. «Wir setzen damit bereits das um, was die Finanzaufsicht und die Politik von den Kreditinstituten fordert: nämlich sich für denkbare künftige Krisen zu rüsten», sagte der Vizepräsident des Verbandes, Michael Ilg.
In den Jahren 2007 und 2008 hatten die Sparkassen den Angaben zufolge noch kaum Vorsorge betreiben können. Auch das gute Jahresergebnis solle nachhaltig zur Stärkung der Eigenkapitalbasis beitragen.
Bei den Sparkassen in der Region waren 2009 über 28 300 Menschen beschäftigt - darunter über 2100 Auszubildende. Der Marktanteil der Sparkassen als Hauptbankverbindung lag bei 56 Prozent.
Bochum/Münster (ddp-nrw)































