Er mahnte: «Wir dürfen nicht immer nach Wahlergebnissen den Eindruck eines aufgeregten Hühnerhaufens vermitteln, der nur Personaldebatten führt.»
Koschyk fügte hinzu, zwar hätte sich «jeder in der CSU ein stärkeres Abschneiden der Union insgesamt gewünscht». Das große Ziel, eine schwarz-gelbe Koalition bilden zu können, sei aber erreicht worden. Jetzt müsse man «miteinander analysieren, warum wir viel schwächer als erhofft abgeschnitten haben».
Koschyk forderte zugleich, die inhaltlichen und strategisch-taktischen Ausrichtungen der CSU müssten «immer das Ergebnis gemeinsamer Diskussionen sein». Hier brauche die Partei «mehr Verzahnung der unterschiedlichen Führungsebenen».
Koschyk verwies ferner darauf, dass es bei den Bürgern Unzufriedenheit über die große Koalition gegeben habe. In dem neuen Bündnis der «bürgerlichen Mitte» werde die CSU andere Akzente setzen können. Dabei gehe es auch um die Vertretung christlich-konservativer Werte.
München (ddp-bay)

























