In zwei Fällen werde Klage eingereicht, in sechs Fällen hätten die Betreiber aus der Medien- und Werbebranche Unterlassungserklärungen abgegeben, teilte der Bundesverband der Verbraucherzentralen am Freitag in Berlin mit. In drei Fällen werde noch eine außergerichtliche Einigung geprüft, sagte Verbandschef Gerd Billen.

«Werbung kommt auf Kinderseiten oft als Wolf im Schafspelz daher.» Dies habe eine stichprobenartige Untersuchung ergeben. Betreiber sollten Kinder nicht dadurch täuschen, dass sie Werbung als Spiel tarnen. Außerdem sollten sie auf Links (Weiterleitungen) verzichten, die auf nicht altersgerechte Seiten führen.

Berlin (dpa)