A2, Explosionsgefahr

Tote sind geborgen, Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei arbeiten an der Aufnahme des Unfalls sowie an der Bergung der Unfallstelle.

30.08.2023 - 19:48:44

Lkw-Unfall: A2-Abschnitt Richtung Hannover weiter gesperrt. Ermittlungen sollen auch zeigen, wie es zu dem Feuer kam.

  • Autofahrer verlassen ihre Fahrzeuge, während im Hintergrund ein Lkw in Flammen steht. Nach einem Auffahrunfall sind auf einem Gefahrguttransporter mehrere Gasflaschen explodiert. - Foto: -/TNN/dpa

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  • Auch einen Tag nach dem schweren Auffahrunfall mit mindestens zwei Toten besteht an der Unfallstelle weiter Explosionsgefahr. - Foto: Cevin Dettlaff/dpa-Zentralbild/dpa

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Autofahrer verlassen ihre Fahrzeuge, während im Hintergrund ein Lkw in Flammen steht. Nach einem Auffahrunfall sind auf einem Gefahrguttransporter mehrere Gasflaschen explodiert. - Foto: -/TNN/dpaAuch einen Tag nach dem schweren Auffahrunfall mit mindestens zwei Toten besteht an der Unfallstelle weiter Explosionsgefahr. - Foto: Cevin Dettlaff/dpa-Zentralbild/dpa

Fast 24 Stunden nach dem Auffahrunfall, der sich am Dienstagmittag auf der Autobahn 2 zwischen Theeßen und Burg in Sachsen-Anhalt ereignet hat, hat die Polizei mit der Aufnahme des Unfalls begonnen. Die Toten seien zuvor durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen geborgen worden. Ihre Identität sei bislang ungeklärt. Zudem sei ein 54 Jahre alter Mann leicht verletzt worden. Teil der Ermittlungen sei auch, wie es zu dem Ausbruch des Feuers habe kommen können, hieß es.

Am Dienstagmittag war ein Gefahrguttransporter nach erstem Stand der Ermittlungen vor einer Baustelle in ein Stauende gefahren. «Dabei schob er drei weitere Lkw ineinander», hieß es. Ein fünfter Lkw-Fahrer fuhr mit seinem Fahrzeug in die Unfallstelle. Dieser Lkw war mit Hochdruckbehältern geladen, die mit Lachgas gefüllt waren. Durch die Kollision habe sich rasch ein Brand entwickelt. Die Flammen hätten sich von dem Lastwagen mit den Lachgas-Behältern bis auf den Gefahrguttransport ausgebreitet.

Freigesetzte Giftstoffe erschweren Einsatz

Es seien Giftstoffe freigesetzt worden, der Einsatz der Rettungskräfte sei dadurch erschwert. Solange die Bergung der Fahrzeuge nicht abgeschlossen sei, müsse davon ausgegangen werden, dass weitere Tote gefunden würden, sagte die Polizeisprecherin. Bis Mittwochmorgen hatte an der Unfallstelle nach Angaben der Polizei Explosionsgefahr bestanden.

Die Vollsperrung des Autobahnsbschnitts zwischen Theeßen und Burg soll bis voraussichtlich Mittwochabend bestehen. Wie die Autobahn GmbH mitteilte, bleibt die Fahrbahn in Richtung Hannover, wo der Unfall geschah, voraussichtlich bis Samstag (2. September) gesperrt. Die Spur in Richtung Berlin könne voraussichtlich am Mittwochabend wieder freigegeben werden.

@ dpa.de