Hitze, Sommer

Auf Rhodos wüten mehrere Waldbrände.

23.07.2023 - 11:20:49

Die Waldbrände aus Rhodos toben weiter. Zahlreiche Menschen mussten die Nacht im Freien verbringen. Die griechische Regierung will Touristen bei der Ausreise helfen.

  • Rauchschwaden hängen über der griechischen Insel Rhodos. - Foto: Christophe Gateau/dpa

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  • Der Großwaldbrand auf Rhodos dauert bereits den fünften Tag an. Tausende Menschen - darunter viele Touristen - wurden mit Booten von den Küsten in Sicherheit gebracht. - Foto: uncredited/Rhodes.Rodos/AP/dpa

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  • Ein Löschhubschrauber fliegt über einen Strand hinweg. - Foto: Argyris Mantikos/Eurokinissi/AP/dpa

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  • Wegen des Waldbrands auf Rhodos, aber auch weiteren großen Bränden in Griechenland sind mittlerweile Hunderte Feuerwehrleute aus anderen Ländern zur Verstärkung angereist. - Foto: Argyris Mantikos/Eurokinissi/AP/dpa

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  • Menschen verlassen ein Waldbrandgebiet auf Rhodos. Auf der griechischen Insel wüten weiter mehrere Brände. - Foto: Lefteris Damianidis/InTime News/AP/dpa

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Rauchschwaden hängen über der griechischen Insel Rhodos. - Foto: Christophe Gateau/dpaDer Großwaldbrand auf Rhodos dauert bereits den fünften Tag an. Tausende Menschen - darunter viele Touristen - wurden mit Booten von den Küsten in Sicherheit gebracht. - Foto: uncredited/Rhodes.Rodos/AP/dpaEin Löschhubschrauber fliegt über einen Strand hinweg. - Foto: Argyris Mantikos/Eurokinissi/AP/dpaWegen des Waldbrands auf Rhodos, aber auch weiteren großen Bränden in Griechenland sind mittlerweile Hunderte Feuerwehrleute aus anderen Ländern zur Verstärkung angereist. - Foto: Argyris Mantikos/Eurokinissi/AP/dpaMenschen verlassen ein Waldbrandgebiet auf Rhodos. Auf der griechischen Insel wüten weiter mehrere Brände. - Foto: Lefteris Damianidis/InTime News/AP/dpa

Das griechische Außenministerium hat am Flughafen der Insel Rhodos einen Hotspot eingerichtet, wo Touristen unbürokratisch eine Ausreisegenehmigung erhalten, wenn sie wegen der großen Waldbrände auf der Insel keine Ausweispapiere mehr haben. Das berichtet der griechische Staatssender ERT. Viele Menschen hätten vor dem Feuer flüchten müssen und unter Umständen keine Zeit mehr gehabt, ihr Hab und Gut mitzunehmen.

Wegen der schweren Waldbrände auf der Ferieninsel Rhodos sind laut griechischer Regierung seit Samstag 19.000 Menschen aus Dörfern und Hotels in Sicherheit gebracht worden. Das teilte das Büro von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Vormittag mit. Es handele sich um die größte Evakuierungsaktion, die es jemals in Griechenland gegeben habe. Nach ersten Schätzungen der Polizei seien 16.000 Menschen auf dem Landweg und 3000 Menschen von Stränden aus über das Meer in Sicherheit gebracht worden.

Vorsorglich seien bislang zwölf Dörfer sowie sämtliche Hotels in den betroffenen Regionen evakuiert worden. Besonders betroffen war die bei Touristen beliebte Region rund um den Ferienort Lindos mit seiner berühmten Akropolis aus dem 4. Jahrhundert.

Die Gefahr bleibt hoch

Die meisten Menschen sollen in den Norden der Insel gebracht worden sein, wo manche provisorisch in Turnhallen und Schulen, auf Fähren und auch privat bei Inselbewohnern untergebracht wurden. Derweil landeten neue Ferienflieger, wie der Vizebürgermeister der Insel Thanasis Virinis dem TV-Sender Mega sagte.

Die Brände tobten unterdessen weiter und es ist keine Entspannung in Sicht - zumal es weiterhin stark winden soll: Ein Sprecher der Feuerwehr sprach gegenüber dem Staatssender ERT von drei großen Fronten. Es handelt sich um Brände rund um den Ferienort Kiotari, das Dorf Apollona und den Stausee Gadoura.

Der Krisenstab des griechische Zivilschutzes hat zwei Telefonnummern für ausländische Besucher eingerichtet, wenn sie Angehörige vermissen. Sie lauten +30 210 3681259 und +30 210 3681350, wie die Behörde auf Twitter mitteilte.

Zudem wird weiterhin für große Teile Griechenlands vor extrem hoher Waldbrandgefahr gewarnt. Die höchste Alarmstufe fünf galt neben Rhodos auch für Mittelgriechenland, den Westen und Nordosten der Halbinsel Peloponnes sowie den Großraum Athen und die Insel Euböa. Seit Tagen hat eine starke Hitzewelle mit vielerorts Temperaturen von über 40 Grad das Land im Griff. Auch zuvor war es bereits länger heiß und trocken.

@ dpa.de