Medienpolitik, Filmschaffende

Medienpolitik und Filmschaffende bei ZDF-Empfang zum Thema KI

01.02.2024 - 20:01:00

Medienpolitik und Filmschaffende bei ZDF-Empfang zum Thema KI. Mainz - ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler hat am heutigen Donnerstag, 1. Februar 2024, in Berlin vor Gästen aus Politik und Filmbranche die sechsteilige Eventserie "Concordia" vorgestellt. In der fiktionalen Serie wird Künstliche Intelligenz (KI) thematisiert. KI und der verantwortungsvolle Umgang mit neuen Technologien – gesellschaftlich und insbesondere in der Medienbranche – war auch das Thema der Veranstaltung.

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte die Notwendigkeit und Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Gesellschaft: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine wichtige Plattform, um seriös über die relevanten Themen unserer Zeit und unserer Gesellschaft zu berichten. Der Umgang mit der KI und deren Chancen und Risiken braucht Erklärung und Einordnung. Ich freue mich, dass große Teile der Serie 'Concordia' in Sachsen produziert wurden. Der Freistaat und die Mitteldeutsche Medienförderung haben die Produktion gern unterstützt."

In seiner Rede thematisierte ZDF-Intendant Norbert Himmler Risiken und Chancen von Künstlicher Intelligenz für Medien und Gesellschaft: "Als gemeinwohlorientiertes, modernes Medienunternehmen beschäftigen wir uns sowohl im Programm als auch im Unternehmen verantwortungsvoll mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Dafür haben wir uns bereits Grundsätze für den Umgang mit KI gegeben: Das schafft eine klare Orientierung nach innen und außen."

Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Constanze Kurz, Informatikerin, KI-Expertin und Sprecherin des Chaos-Computer-Clubs, "Concordia"-Darstellerin Christiane Paul sowie ZDF-KI-Experte Andreas Grün beschäftigten sich in einer Diskussionsrunde mit dem verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Moderiert wurde der Abend von Diana Zimmermann, Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios.

Was verbirgt sich hinter "Concordia"?

Die Eventserie "Concordia" widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz. In der schwedischen Stadt Concordia wird eine soziale Utopie gelebt: Eine faire, moderne, diverse Gesellschaft frei von Kriminalität dank lückenloser KI-Überwachung. Doch ausgerechnet als das System auch in der deutschen Stadt Kopwitz eingeführt werden soll, wird die sicher geglaubte KI gehackt, und ein Mord erschüttert die Idylle. In den Hauptrollen spielen Ruth Bradley, Nanna Blondell, Christiane Paul, Steven Sowah, Karoline Eichhorn, Jonas Nay, Alba Gaïa Bellugi und Maeve Metelka. Die Serie ist eine Intaglio Films Produktion (ein Joint Venture der Beta Film und ZDF Studios für das ZDF). Weitere Partner der internationalen Koproduktion sind MBC, France Télévisions und Hulu Japan. Executive Producer und Showrunner ist Frank Doelger ("Game of Thrones", "Der Schwarm"). Die Drehbücher verantworteten Nicholas Racz, Isla van Tricht und Mike Walden. Regie führte Barbara Eder. Weitere Executive Producer sind Rafferty Thwaites, Ute Leonhardt, Robert Franke und Jan Wünschmann. Producer sind Tobias Gerginov, Jacob Glass, Elle Raspin und Sergio Ercolessi.

"Concordia" wurde von der Mitteldeutschen Medienförderung, der Sächsischen Staatskanzlei, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Trentino Film Commission gefördert und wird gemeinsam von ZDF Studios und Beta Film vertrieben. Die Redaktion im ZDF liegt bei Solveig Cornelisen, Laura Mae Cuntze und Caroline von Senden.

Die sechsteilige Miniserie sowie ein umfangreiches Begleitprogramm werden voraussichtlich im Herbst 2024 im ZDF und in der ZDFmediathek zu sehen sein.

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