Das Leipziger Museum hatte seit Januar 2008 seinen Neubau insgesamt elf privaten Kunstsammlern, Unternehmen, kommerziellen Galerien und einem Künstlerfreundeskreis zur Verfügung gestellt. Die Privaten konnten eigene Ausstellungen gestalten und mussten im Gegenzug Ausstellungskosten und Teile der Kosten für Kunstvermittlung und Kommunikation tragen.
Kritiker hatten Direktorin Barbara Steiner immer wieder vorgeworfen, sie betreibe mit «Carte Blanche» den Ausverkauf ihres Hauses. Die zum Abschluss von «Carte Blanche» erscheinende Dokumentation des umstrittenen Projekts enthält unter anderem Interviews mit den Projektpartnern und eine Sammlung der Pressestimmen zu «Carte Blanche».
(folgen Korrespondentenbericht und Infokasten bis 14.00 Uhr)
ddp/rsk/lyh

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