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WDH/Aktien Asien: Überwiegend Gewinne - Notenbank-Euphorie beflügelt

vor 14 Minuten veröffentlicht

(Im 4. Absatz wurde die Entwicklung der Takata-Aktie am Dienstag ergänzt.)

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (dpa-AFX) - Die gute Börsenstimmung aus den USA ist am Mittwoch auch nach Asien geschwappt. Die Hoffnung auf weitere geldpolitische Schritte der Europäischen Zentralbank (EZB) ließ die tags zuvor mehrheitlich eingeknickten Leitindizes in der Region wieder anziehen. Der Stoxx 600 Asia/Pacific kletterte bis zuletzt um 2,13 Prozent auf 140,79 Punkte. Die deutlichsten Gewinne verbuchte einmal mehr die Börse in Tokio. Dort sorgten auch gute Konjunkturdaten für Zuversicht. Zu den größten Gewinnern der Region gehörten Technologietitel, die von den guten Zahlen der US-Konzerne Apple und Yahoo gestützt wurden.

Am Vortag hatten Medienspekulationen die Wall Street und die europäischen Börsen beflügelt, laut denen die EZB nun den Ankauf von Unternehmensanleihen erwägen soll. Stan Shamu vom Broker IG schrieb, die Märkte sähen den Schritt als eine Annäherung an ein umfassendes Anleihenkaufprogramm (QE). Damit könnte die EZB die Lücke schließen, die die US-Notenbank Fed hinterlasse, sagte ein anderer Beobachter. Nach Einschätzung vieler Experten dürfte die Fed ihrerseits ihr Anleihenkaufprogramm zum Monatsende abschließen.

An der Tokioter Börse schoss der Nikkei um 2,64 Prozent auf 15 195,77 Punkte nach oben. In Japan beschäftigte die Anleger zudem die aktuelle Handelsbilanz. Das Land verbuchte abermals ein Handelsdefizit, wobei jedoch die Exporte stärker als erwartet gestiegen waren. Nach Einschätzung von Marktbeobachter Shamu ließen die Zahlen weiter Raum für Hoffnungen, dass die Regierung ihre erneute Anhebung der Umsatzsteuer noch einmal überdenken und weitere Schritte zur Ankurbelung der Konjunktur erwägen könnte.

Unter den Einzelwerten standen die Papiere des Automobilzulieferers Takata weiter im Blick. Die Aktie ging unverändert aus dem Handel, nachdem sie am Vortag knapp ein Viertel an Wert verloren hatte. Grund dafür war eine groß angelegte Rückrufaktion in den USA wegen Airbagproblemen bei Takata. Dieser beliefert unter anderem die japanischen Autobauer Toyota , Honda und Nissan . Takata teilte mit, dass das Unternehmen nur kleinere Belastungen aus dem Rückruf verbuchen müsse.

Keine einheitliche Richtung fanden die Märkte in China, wo die Börsianer weiter an den am Vortag veröffentlichten zweischneidigen Konjunkturdaten zu knabbern hatten. Der CSI 300, der 300 börsennotierte Konzerne vom chinesischen Festland umfasst, knüpfte an seine Vortagesverluste an und gab 0,61 Prozent auf 2418,64 Punkte nach. In Hongkong hingegen ließen sich die Investoren von der Notenbank-Europhorie anstecken und schickten den Hang Seng auf eine weitere Bergfahrt. Das Börsenbarometer schloss 1,37 Prozent höher bei 23 403,97 Punkten, dies war der vierte Tag in Folge mit Gewinnen.

Daten zur Verbraucherpreisentwicklung in Australien gingen am dortigen Markt laut Börsianern nahezu spurlos vorbei. Der ASX 200 blieb den siebten Tag in Folge ungebremst auf Erholungskurs und schloss 1,14 Prozent fester bei 5385,87 Punkten. Damit hat das Börsenbarometer einen großen Teil seiner Verluste seit dem August-Rekord wieder aufgeholt. Im indischen Mumbai stand der länger gehandelte Sensex-Index zuletzt 0,67 Prozent höher bei 26 753,15 Punkten.