Leinwand aus Luft - Aufblasbare Würfel sind bei Public Viewing zur Fußball-WM im Einsatz
Eigentlich interessiert sich Günter Ganzevoort gar nicht für Fußball: «Von mir aus müssen die nicht hinter dem Ball herrennen», sagt der in Deutschland aufgewachsene Holländer, der eine Firma in Friedensdorf bei Marburg betreibt. Nur wenn die Niederlande im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft dabei sind, schaut er sich möglicherweise das Finale an. Aber nur vielleicht. Doch vor seiner größten Erfindung werden in den nächsten Wochen Tausende von Fußballfans stehen: Günter Ganzevoort hat einen aufblasbaren WM-Würfel erfunden, der für das Public Viewing in Dutzenden von Städten aufgebaut wird. Bis zu 12 000 Zuschauer können sich vor dem Gerät versammeln, das an einen Riesenfernseher aus Plastik erinnert.
Die Anfänge stammen noch aus den 90er Jahren Damals hatte der ausgebildete Elektro-Installateurmeister eine eigene Firma im Marburger Hinterland, die sich auf Industriemontage spezialisiert hatte Jeden Sommer baute er für die Marburger Kinos die Leinwände für das Open Air Kino auf «Bei Wind und...
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