Zum Start wurden zwei behindertengerecht umgebaute Fahrzeuge an die Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit übergeben.
Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen, die weder den öffentlichen Personennahverkehr noch ein Standardfahrzeug nutzen können, haben künftig die Möglichkeit, für eine bestimmte Zeit ein Fahrzeug zu leihen, wenn eine Person zur Verfügung steht, die das Fahrzeug führen kann. Für die Ausleihe muss kein Entgelt gezahlt werden. Lediglich die Treibstoffkosten müssen selbst übernommen werden.
Die Ministerin und der Landesbehindertenbeauftragte Wolfgang Gütlein sehen in dem Projekt einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Konvention zur Barrierefreiheit und damit echter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. So könnten Behinderte leichter kulturelle oder sportliche Veranstaltungen erreichen oder private Aktivitäten unternehmen.
Saarbrücken (ddp-rps)































