Zum 1. September 2010 sollen sich die Gehälter noch einmal um 3,9 Prozent erhöhen. Teil des Vertrages seien auch neue Regeln zur Arbeitszeit der Ärzte sowie Vereinbarungen, neue Vergütungsmodelle zu entwickeln, die beispielsweise Zusatzqualifikationen berücksichtigen.
Der Charité-Vorstand habe diese Einigung hinnehmen müssen, um einen drohenden Streik abzuwenden, sagte der Ärztliche Direktor Ulrich Frei. Die Tarifsteigerung werde die Charité aber vor «große neue Herausforderungen» stellen. Für die Klinik bedeute die Einigung Mehrkosten von 2,1 Prozent im Gesamtjahr 2009 und 7,5 Prozent 2010. Durch die flexibleren Arbeitszeitmodelle könnten die Mehrkosten allerdings zum Teil kompensiert werden.
Erstmals kann der Vertrag zum 30. September 2011 gekündigt werden. Die Vereinbarung steht noch unter Vorbehalt. Der Aufsichtsrat der Charité und die Tarifkommission des Marburger Bundes müssen bis Ende Oktober zustimmen.
ddp/mje/uge




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