Schadstoffmessung am Flughafen Schönefeld erst ab 2011
09.08.2008 | 07:34 UhrDer SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Schulze hatte darauf verwiesen, dass sich die Zahl der Flugbewegungen in den nächsten Jahren deutlich erhöhen werde. Gleichzeitig würden sich immer mehr Menschen über den Schadstoffausstoß des Flugbetriebs beschweren und sich Sorgen um ihre Gesundheit machen.
Laut Woidke existiert eine «allgemeine Rechtsgrundlage» zur Überwachung von Schadstoffeinflüssen des Flugbetriebs auf Flughäfen nicht. Das Land Brandenburg unterhalte ein Messnetz, »das die Luftqualität repräsentativ für das ganze Land abbildet«.
Die dem Flughafen am nächsten gelegenen Messstationen befänden sich in Königs Wusterhausen, Berlin-Friedrichshagen und Berlin-Marienfelde, sagte der Minister. In Königs Wusterhausen würden Schwefeldioxid, Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon gemessen. Woidke räumte ein, dass bei allen drei Stationen »unmittelbare Rückschlüsse auf die Emissionen und Immissionen des Flugbetriebes' nicht möglich seien.
(ddp)
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Christoph Schulze: Zahl der Flugbewegungen wird sich in den nächsten Jahren deutlich erhöhen
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