Lob und Tadel für Rösler-Plan gegen Ärztemangel
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat mit seinen Vorschlägen für mehr Hausärzte auf dem Land ein geteiltes Echo ausgelöst. Der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gehen sie nicht weit genug. Union und FDP signalisierten Unterstützung. Die SPD äußerte Kritik.
Rösler will mehr Studienplätze, die Entschärfung der Zugangsbeschränkung (numerus clausus) zum Studium und eine «Landarztquote» für Medizinstudenten. Das Konzept sei begrüßenswert, reiche aber zur Problemlösung nicht aus, betonte KBV-Vorstand Carl-Heinz Müller am Dienstag in Berlin.
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