Rocker sticht an Ampel auf Fußgänger ein: Bei einer Auseinandersetzung mit Fußgängern hat ein Mitglied der Rockerszene am Samstag in Berlin-Rixdorf auf einen 27-Jährigen eingestochen. Wie die Polizei mitteilte, hatten drei Rocker mit ihren Motorrädern an einer Ampel gehalten und waren mit zwei Passanten in Streit geraten.
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Daraufhin stieg das Trio ab und ein 23-Jähriger griff zum Messer. Er verletzte einen Mann am Arm, der daraufhin mit seinem Begleiter flüchtete. Polizisten erkannten wenig später in Charlottenburg zwei Tatverdächtige wieder und nahmen sie fest.

Der 23-Jährige sollte noch am Sonntag einem Haftrichter wegen versuchten Totschlags vorgeführt werden. Sein 32 Jahre alter Komplize kam wieder auf freien Fuß. Die Motorräder wurden beschlagnahmt. Über die dritte Person machte die Polizei keine Angaben.

In Berlin gibt es rund 600 Mitglieder von Rockerclubs. Sie werden der organisierten Kriminalität zugerechnet. Zwischen rivalisierenden Gruppierungen kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Erst am Freitag hatten Beamte bei Anhängern der Rockergruppe «Bandidos» diverse Hieb-, Stich- und Stoßwaffen beschlagnahmt.

Berlin (ddp-bln)