1994 hätten die Ostdeutschen für ihre Reisen lediglich 614 Euro ausgegeben.
Allerdings sei auch eine Polarisierung beim aktuellen Reiseverhalten festzustellen, sagte Leif-Chef Harald Schmidt. Wachstum sei künftig sowohl bei Luxus- als auch bei Billigreisen zu erwarten, das mittlere Segment hingegen werde leiden. Mehr als jeder Dritte der 1200 Befragten hat laut Institut angekündigt, beim Urlaub sparen zu wollen oder zu müssen. Daneben gebe es auch einen Trend zur Individualisierung, den auch die Reisebüros zu spüren bekämen. Nur noch 43 Prozent der ostdeutschen Urlauber hätten sich dort beraten lassen, so wenige wie noch nie.
Wie TC-Veranstalterin Anne Frank sagte, musste die deutsche Reisebranche im Krisenjahr 2009 ein Umsatz-Minus zwischen vier und sechs Prozent verkraften. Das Reiseaufkommen hingegen sei kaum zurückgegangen. Für das kommende Frühjahr hätten die meisten Anbieter bereits Preisnachlässe angekündigt, sagte Frank.
Bis Sonntag zeigen auf dem Leipziger Messegelände mehr als 1000 Aussteller aus 45 Ländern ihre Reise-Angebote. Partnerland in diesem Jahr sind die USA, Partnerregion der Harz.
(gruppeleif.de; tmsmessen.de)
Leipzig (ddp-lsc)

























