POL-DH, Sulingen

Diepholz - Ein Blick in die Verkehrsunfallstatistik belegt seit Jahren ein krasses Missverhältnis.

07.02.2024 - 14:02:16

--- Sulingen - Verkehrsunfall-Präventionstage am Gymnasium ---. Die 18- bis 24-Jährigen stellen mit ca. 7,5 % nur einen sehr geringen Anteil der Gesamtbevölkerung, sind aber als Unfallbeteiligte überproportional repräsentiert. Im Verhältnis zum Bevölkerungsdurchschnitt sind sie im Straßenverkehr aktuell einem doppelt so hohen Risiko ausgesetzt, bei einem Unfall verletzt oder getötet zu werden.

Um diese Zielgruppe zu sensibilisieren und auf Gefahren aufmerksam zu machen, fand unter der Anleitung von Herrn Wilfried Köhn, Verkehrsobmann und Lehrer des Gymnasiums Sulingen; Andreas Müller und Sabrina Lampe von der Verkehrswacht Grafschaft Diepholz e.V.; der Kontaktbereichsbeamtin der Polizei Sulingen, Polizeioberkommissarin Sonja Fehrs; sowie der Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Diepholz, Polizeioberkommissarin Johanna Hoffmeister; an insgesamt fünf Tagen Verkehrsprävention in den 11. Klassen des Gymnasiums Sulingen statt.

Den Schülern wurde zu Beginn des Tages eindrucksvoll erläutert, was für Auswirkungen es haben kann, wenn man zu schnell, unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss, nicht angeschnallt oder mit dem Handy am Steuer fährt. Um die Schüler zum Nachdenken anzuregen, wurden Kurzfilme und Bilder aus der Region gezeigt. Inhalt dieser Kurzfilme waren unter anderem, dass Angehörige von Unfallbeteiligten zu Wort gekommen sind. Des Weiteren wurden durch Johanna Hoffmeister geschildert, wie sich Polizisten bei und nach solchen Einsätzen fühlen. Vor ihrer jetzigen Arbeit war sie acht Jahre lang im Streifendienst tätig. Auch sei vielen erst nach der Veranstaltung klar gewesen, dass die Versicherungen bei Alkohol oder Drogen im Blut des Fahrers die Zahlungen verweigern kann. Dabei kommen bei einem Unfall schnell Kosten von 50.000 Euro zusammen.

Während des Tages unterstützte die Verkehrswacht mit ihrem Überschlagssimulator "Chrissy" den Unterricht. Hier hatten die Schüler die Möglichkeit, sich aus dem über Kopf stehenden Fahrzeug zu befreien. Viele waren erstaunt, dass dies nur wenige Sekunden dauerte. Die Schätzungen vorab beliefen sich oftmals auf mehrere Minuten.

Alles in allem waren es fünf lehrreiche Tage für die Schüler und allen beteiligten Organisationen.

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