Pogrome - Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Reichspogromnacht: Die Pogrome gelten als Beginn der systematischen Judenverfolgung Mehrere Brandenburger Städte erinnern am Montag an die Opfer der Reichspogromnacht vor 71 Jahren. Am Standort der 1938 niedergebrannten Synagoge in der Karl-Liebknecht-Straße organisiert die Stadt Cottbus gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Jüdischen Gemeinde um 11.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung, wie die Stadtverwaltung Cottbus mitteilte.
Vergrößern Pogrome - Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Reichspogromnacht | Bild: ©

Mehrere Brandenburger Städte erinnern am Montag (9. November) an die Opfer der Reichspogromnacht vor 71 Jahren. Am Standort der 1938 niedergebrannten Synagoge in der Karl-Liebknecht-Straße organisiert die Stadt Cottbus gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Jüdischen Gemeinde um 11.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung, wie die Stadtverwaltung Cottbus mitteilte. Zudem soll es in der Cottbuser Oberkirche St. Nikolai (19.30 Uhr) einen Gedenkabend unter dem Motto «War es nicht erst gestern? Der 9. November - ein Datum deutscher Geschichte» geben.

Am Jüdischen Gedenkstein in der Karl-Marx-Straße in Frankfurt (Oder) findet um 18.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung mit Oberbürgermeister Martin Patzelt (CDU) statt.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, der sogenannten Reichspogromnacht, waren in Deutschland jüdische Gotteshäuser angezündet, jüdische Friedhöfe geschändet, Tausende jüdischer Geschäfte zerstört und Wohnungen verwüstet worden. Die Pogrome gelten als Beginn der systematischen Judenverfolgung durch das nationalsozialistische Regime.

Cottbus (ddp-lbg)