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Insolvenzrichter entscheidet über Zukunft der Autometropole Detroit

vor 6 Minuten veröffentlicht

DETROIT (dpa-AFX) - Nach der größten Städtepleite der US-Geschichte hat ein Gerichtsverfahren über Detroits Sanierungsplan begonnen. Ein Insolvenzrichter prüft seit Dienstag, ob die Verantwortlichen ein belastbares Konzept vorgelegt haben, um die Zahlungsunfähigkeit der einst schillernden Auto-Metropole zu überwinden. Konkret geht es darum, die Schulden von insgesamt gut 18 Milliarden Dollar (13,7 Mrd Euro) um 7 Milliarden Dollar zu verringern.

Das Verfahren dürfte laut Justizexperten mehr als einen Monat dauern. Der Richter will fast 80 Zeugen befragen. Während mit vielen Gläubigern, darunter den Stadtbediensteten und Pensionären, in den vergangenen Monaten bereits Übereinkommen getroffen wurden, sind vor allem zwei betroffene Anleiheversicherer gegen das Konzept. Sie sollen nur einen Bruchteil ihres Geldes zurückbekommen und klagen, dadurch Hunderte Millionen Dollar zu verlieren.

In dem Verfahren sollen zahlreiche Betroffene der städtischen Sparmaßnahmen zu Wort kommen. So beschäftigte sich der Richter Steven Rhodes zum Auftakt des Verfahrens am Dienstag mit der Frage, ob die Stadt ihren Bürgern das Wasser abdrehen darf, wenn sie ihre Rechnungen nicht zahlen. Die Behörden hatten sich dazu entschlossen, um fehlendes Geld einzutreiben. Laut der Zeitung "Detroit Free Press" waren etwa 19 000 Haushalte davon betroffen, von denen noch immer rund 5000 von der Versorgung abgeschnitten seien.

Die einstige Boomtown hatte vor gut einem Jahr die Insolvenz beantragt. Es war die bisher größte Städtepleite in der Geschichte des Landes. Der Sanierungsplan sieht etwa vor, dass Stadtbedienstete 4,5 Prozent weniger Pension bekommen. Zudem sollen in den kommenden zehn Jahren 1,4 Milliarden Dollar zur Verbesserung des maroden Stadtbilds und für die Modernisierung der Behörden ausgegeben werden.

Die Einwohnerzahl von Detroit, die Heimatstadt von Autokonzernen wie General Motors , Ford und Chrysler, ist von 1,8 Millionen in den 1950-er Jahren auf heute knapp 700 000 geschrumpft. Tausende Häuser stehen leer. Die Arbeitslosigkeit liegt weit über dem Landesdurchschnitt, die Kriminalitätsrate gehört zu den höchsten in den USA.