Wirtschaft & Börse
Nürnberg - Behinderungen durch Warnstreiks an Flughäfen München und Nürnberg
09.02.10 | 16:19 UhrAn den Flughäfen München und Nürnberg ist es am Dienstag wegen Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr gekommen. Zahlreiche Flüge mussten annulliert werden, Verspätungen zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Ein Sprecher des Münchner Flughafens sagte, der Streik des Bodenpersonals sei «glimpflich» ausgegangen.
Die Gewerkschaft zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis der Arbeitsniederlegung. Am Mittwoch (9. Februar) werden in Potsdam die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst fortgesetzt.
Wie Flughafensprecher sagten, mussten die Fluggesellschaften für den gesamten Dienstag 37 Flüge von und nach München annullieren. In Nürnberg waren 13 ankommende und 14 abfliegende Maschinen und somit rund 2000 Passagiere von den Warnstreiks betroffen.
Der Münchner Flughafen teilte mit, dass trotz des Arbeitskampfes «der Großteil des morgendlichen Luftverkehrs» von und nach München ohne Behinderungen abgewickelt werden konnte. Bis zum Nachmittag wurden dennoch 80 Flüge mit einer Verspätung von mehr als 30 Minuten gezählt. Allen Fluggästen wurde empfohlen, sich vor Reiseantritt über den Status ihres jeweiligen Fluges im Internet unter munich-airport.de zu informieren.
Nach den zuletzt ergebnislosen Verhandlungen hatte ver.di vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde die Beschäftigten an den Flughäfen in München und in Nürnberg zum befristeten Warnstreik aufgerufen. Am Flughafen München waren die Beschäftigten zu einem Warnstreik von 3.30 bis 12.00 Uhr aufgerufen. In Nürnberg waren die Beschäftigten zu einem Warnstreik in der Zeit von 6.00 bis 8.00 Uhr aufgerufen.
In München beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 350 Mitarbeiter aus dem Bodenverkehrsdienst, zu dem auch die Gepäckabfertigung zählt, an dem Warnstreik. In Nürnberg traten etwa 40 Feuerwehrleute zeitweise in den Ausstand. Ein ver.di-Sprecher zeigte sich generell zufrieden mit den Auswirkungen der Warnstreiks. Es sei allerdings enttäuschend, dass es in Nürnberg nicht gelungen sei, viele der Leiharbeiter zur Arbeitsniederlegung zu bewegen.
In der Tarifrunde fordert ver.di neben einer Erhöhung der Entgelte für alle Beschäftigten mit einer nachhaltigen sozialen Komponente eine Regelung zur Altersteilzeit und eine verbesserte Übernahme der Auszubildenden.
München (ddp-bay)
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An den Flughäfen München und Nürnberg ist es am Dienstag wegen Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr gekommen. Zahlreiche Flüge mussten annulliert werden, Verspätungen zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Ein Sprecher des Münchner Flughafens sagte, der Streik des Bodenpersonals sei «glimpflich» ausgegangen.
An den Flughäfen München und Nürnberg ist es am Dienstag wegen Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr gekommen. Zahlreiche Flüge mussten annulliert werden, Verspätungen zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Ein Sprecher des Münchner Flughafens sagte, der Streik des Bodenpersonals sei «glimpflich» ausgegangen.
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