Die Laufzeit des Vertrages endet im Juni 2012.
Der Einigung zufolge wird der eigentlich im April 2010 auslaufende Entgelttarifvertrag bis zum 31. März 2011 weiter gelten. Die Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 320 Euro, die in zwei Teilzahlungen von je 160 Euro im Mai und im Dezember 2010 fällig werden. Auszubildende erhalten jeweils eine Zahlung von 60 Euro. Erst ab 1. April 2011 werden die Tarifentgelte um 2,7 Prozent erhöht.
Bei einer «tariflichen Kurzarbeit» kann die wöchentliche Arbeitszeit von 38 bis auf 29 Stunden abgesenkt werden, wobei die Beschäftigten ab einer bestimmten Höhe einen Teilentgeltausgleich erhalten werden. Darüber hinaus wollen die Tarifparteien bis zum 30. Juni 2010 beraten, welche zusätzlichen Maßnahmen oder Vereinbarungen zur Weiterbildung und zur Vermeidung von Fachkräftemangel erforderlich sind.
IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild bewertete das Tarifergebnis als «starken Abschluss einer starken IG Metall in schwieriger Zeit». Die Tariferhöhungen seien angemessen. «Mit den Regelungen zur Beschäftigungssicherung sind gute Voraussetzungen geschaffen, um ohne Entlassungen durch die Krise zu kommen.»
VMET-Verhandlungsführer Wolfgang Zahn sagte, mit dem Tarifabschluss setze sein Verband ein »Zeichen für ein zeitgemäßes Krisenmanagement'. Die Tarifvertragsvereinbarungen gäben den Unternehmen mehr als zwei Jahre Planungssicherheit.
Erfurt (ddp-lth)































