Die Ärzte sollten jetzt zuerst chronisch kranke Patienten sowie die im Gesundheitswesen oder bei Polizei und Feuerwehr Beschäftigten impfen, empfahl sie.
Es deute sich an, dass im Laufe des Novembers möglicherweise die Impfstofflieferung die Nachfrage nicht ganz decken könne. «Dann haben wir ein klassisches Beispiel für Priorisierung: Gesunde, die nicht den genannten Gruppen angehören, müssten in diesem Fall noch warten, bis wieder ausreichend Impfstoff vorhanden ist.»
Da der Impfstoff kostbar sei, sollten die Ärzte bestimmte Regeln einhalten, um möglichst wenig Impfstoff vernichten zu müssen, sagte Wenker. Die Ärzte erhielten die Impfflüssigkeit in Fläschchen für jeweils zehn Impfungen. Einmal geöffnet, sei der Impfstoff nur 24 Stunden haltbar.
Deshalb sei es sinnvoll, Impfsprechstunden an einem Nachmittag von Montag bis Donnerstag zu legen, zu denen Gruppen mit jeweils zehn Impflingen einbestellt würden. Dabei sollten Risikopatienten zunächst Vorrang haben. Komme ein einbestellter Risikopatient nicht zur Impfung, sei die vorbereitete Spritze auch noch am nächsten Vormittag für Risikopatienten oder andere impfwillige Patienten verwendbar.
Hannover (ddp-nrd)


























