Konzerte - (Feature) Planvolle Musik-Dilettanten aus Dresden - Das «Tanz- und Schauorchester» (T.S.O!) begann als Studentenulk und wurde Kult --Von ddp-Korrespondent Torsten Hilscher--
Seit Jahrzehnten laufen T.S.O!-Konzerte nach demselben Muster ab: Geklatscht wird nicht, es gubt «Buh»-Rufe statt Beifall Kenner würdigen «ihre» Kapelle mit einem herzlich skandiertenen «Scheiß-T.S.O!».Hans-Jürgen Schmidt zählt zu jenen Musikern, die den Blödsinn kultivieren, aber auch aushalten müssen «Begonnen hat alles 1977 am Rande des Studentenfaschings der Hochschule für Verkehrswesen Friedrich List, HfV, in Dresden», erinnert er sich. Ganz am Anfang erscheint es wie ein normales Rockkonzert. Musiker betreten die Bühne, Instrumente werden gestimmt, ein paar Verstärker quietschen. Plötzlich aber rastet das Publikum aus und beschimpft die Band, die pöbelt zurück - wieder beginnt typisches Konzert mit dem T.S.O! (Tanzschauorchester). Die Band ist ein skurriles Unikum, ursprünglich ein Studenten-Ulk, der sich zu DDR-Zeiten über die real existierenden spießigen Verhältnisse für Musikbands lustig machte.
Seit Jahrzehnten laufen T.S.O!-Konzerte nach demselben Muster ab: Geklatscht wird nicht, es gubt «Buh»-Rufe statt Beifall Kenner würdigen «ihre» Kapelle mit einem herzlich skandiertenen «Scheiß-T.S.O!».Hans-Jürgen Schmidt zählt zu jenen Musikern, die den Blödsinn kultivieren, aber auch aushalten...
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