Von Januar bis Juli sei die Zahl der Übernachtungen im Harz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als zwei Prozent gestiegen. Stärkeren Zulauf hätten auch die in dieser Statistik nicht erfassten Privatunterkünfte, Ferienhäuser und Campingplätze gehabt.
Vor allem der Campingurlaub sei in diesem Sommer beliebter als in früheren Jahren gewesen. «Die Gäste entscheiden sich immer kurzfristiger - auch für nahe gelegene Urlaubsziele in Deutschland», sagte Schmidt. «Ich gehe davon aus, dass sich der positive Trend für den Harz bis zum Ende des Jahres fortsetzt», betonte sie. Im Sommer hätten viele Touristen die Erlebnis- und kulturellen Angebote der Region wie die Schlossfestspiele oder den Hasseröder Ferienpark in Wernigerode und die «Faust»-Aufführungen auf dem Brocken genutzt. Im September hätten Harz-Städte wie Goslar, Quedlinburg und Wernigerode ein Besucher-Plus verbucht.
In dem höchsten Gebirge Norddeutschlands gibt es der Verbandschefin zufolge 8000 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege. Vor allem in den Herbstferien würden deshalb wieder zahlreiche Wanderurlauber erwartet. Der Dezember sei erfahrungsgemäß wegen der zahlreichen Advents-Angebote wie beispielsweise dem urigen Winterwald auf dem Weihnachtsmarkt in Goslar eine starke Reisezeit. Danach hänge viel von der Wetterlage ab. Während der niedersächsische Teil des Harzes mit seinen Skigebieten eher auf alpine Skifahrer eingerichtet ist, gebe es im sachsen-anhaltischen Teil viele gut gespurte Loipen für Langläufer.
Zum dritten Mal wird Schmidt zufolge vom 30. Januar bis 14. Februar 2010 der Harzer Kulturwinter veranstaltet. Auf dem Programm stehen 80 verschiedene Veranstaltungen wie ein Blick hinter die sonst unzugänglichen Kulissen des Schlosses in Wernigerode.
Goslar/Wernigerode (ddp-lsa)


























