Konzept - Zeitgenössische Musik in Leipziger Bordell (Mit Bild): Dem Konzept der Reihe zufolge treten die Musiker an Orten auf, wo Menschen ihre Zeit verbringen Diese Orte werden von den Künstlern nicht verändert «Das muss das Publikum aushalten», sagte Heyde Beim «Bordellkonzert» zeige Musik die Spannbreite des Themas Sexualität auf Anschließend seien die Zuschauer dazu aufgefordert, sich selbst mit den einzelnen Facetten auseinanderzusetzen Gesungen wurde unter anderem die «Zuhälterballade» aus der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht. In Leipzig sind zeitgenössische Musiker zusammen mit Striptease-Tänzerinnen in einem Bordell aufgetreten. Mit dem Konzert am Freitagabend in der Bar des Eros Centers «Haus am Wasserturm» wollten die Veranstalter auf die immer noch vorhandene Tabuisierung von speziellen Orten hinweisen, wie der künstlerische Leiter des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig, Thomas Heyde, auf ddp-Anfrage erklärte. Die Darbietung ist Teil der Konzertreihe «FreiZeitArbeit», die Musik an ungewöhnlichen Orten wie Schwimmbädern oder Ämtern präsentiert.
Vergrößern Konzept - Zeitgenössische Musik in Leipziger Bordell (Mit Bild) | Bild: © ad-hoc-news
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Dem Konzept der Reihe zufolge treten die Musiker an Orten auf, wo Menschen ihre Zeit verbringen. Diese Orte werden von den Künstlern nicht verändert. «Das muss das Publikum aushalten», sagte Heyde. Beim «Bordellkonzert» zeige Musik die Spannbreite des Themas Sexualität auf. Anschließend seien die Zuschauer dazu aufgefordert, sich selbst mit den einzelnen Facetten auseinanderzusetzen. Gesungen wurde unter anderem die «Zuhälterballade» aus der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht. Zwei Tänzerinnen entblößten sich beim «Rhythm strip» von Áskell Másson, den Schlagzeuger des MDR Symphonie Orchesters spielten.

(folgt Korrespondentenbericht bis 12.00 Uhr)

ddp/vef/pon