Fischer arbeitete den Angaben zufolge in den 1950er Jahren in Ostberlin und reflektierte als Grenzgänger zwischen Ost und West die Situation der geteilten Stadt. Seine Fotografien für die legendäre ostdeutsche Zeitschrift «Sibylle - Zeitschrift für Mode und Kultur» gelten bis heute als stilprägend.
Neben ausdrucksstarken Porträtaufnahmen seien es vor allem die Reisebilder aus der DDR, Polen, Indien, den USA oder Afrika, die Fischers Beobachtungsgabe und sein Talent als feinsinniger Geschichtenerzähler offenbarten. Seit 1978 lebt Fischer mit seiner Frau, der Fotografin Sibylle Bergemann, zurückgezogen auf dem Land.
In der Ausstellung würden die wichtigsten Werkgruppen von Fischer vorgestellt. Ausgewählte Bücher, Magazine und Dokumente betteten die Arbeit des Fotografen in einen breiteren historisch-kulturellen Kontext ein.
Die Bundeskunsthalle ist dienstags und mittwochs von 10.00 bis 21.00 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt fünf Euro.
(bundeskunsthalle.de)
Bonn (ddp-nrw)


























