Die Lohnsteigerung um einen Euro ist Baaske zufolge aber nur eine Zwischenetappe auf dem Weg zu einem existenzsichernden Lohn. «Es muss sich lohnen, arbeiten zu gehen», sagte er. Da der Tarifvertrag nur für in Berlin und Brandenburg ansässige Unternehmen gelte, bestehe weiterhin die Gefahr, dass Anbieter aus anderen Bundesländern ohne Tarifbindung der Region mit Dumpinglöhnen Konkurrenz machten. Der Arbeitsminister forderte daher von der Bundesregierung einen bundesweit gültigen Mindestlohn für das Sicherheitsgewerbe.
Die Landesgruppen Berlin und Brandenburg des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatten sich im Oktober auf einen neuen Tarifvertrag mit Mindestlöhnen und Lohnerhöhungen für beide Länder geeinigt. Auch der Berliner Senat hatte sich für eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung im Wachdienstgewerbe ausgesprochen.
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