Die Flüchtlingsorganisation «Jugendliche ohne Grenzen» hatte ihn am Donnerstagabend anlässlich der IMK für diesen Titel ausgewählt.
Schünemann sei durch zahlreiche Abschiebungen in Niedersachsen sowie durch die Situation von Flüchtlingen in den Lagern besonders negativ aufgefallen, sagte ein Sprecher der Organisation. Der CDU-Politiker erhielt die Negativ-Auszeichnung als einziger Innenminister bereits zum zweiten Mal. Schünemann sagte am Freitag weiter, man solle diesen Titel nicht zu ernst nehmen.
Neben Schünemann waren drei weitere Amtskollegen für die Wahl nominiert worden: Lorenz Caffier (CDU) aus Mecklenburg-Vorpommern, der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf (FDP) sowie Bayerns Ressortchef Joachim Herrmann (CSU). Letzterer belegte mit drei Stimmen Rückstand nur knapp den zweiten Platz hinter Schünemann.
Bremen (ddp-nrd)


























