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Börse Stuttgart-News: Trend am Mittag

vor 9 Minuten veröffentlicht

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Keine Konjunkturspritzen in China geplant

Börsen starten leichter in die neue Woche

Nach den jüngsten Kursgewinnen sind die Aktienmärkte leicht schwächer in die neue Woche gestartet. Ein Belastungsfaktor sind die schwachen Vorgaben aus Asien. Dort hatten die Aussagen des chinesischen Finanzministers, der den Hoffnungen auf weitere Konjunkturspritzen eine Absage erteilte, die Stimmung gedrückt. Der DAX war rund 0,5 Prozent schwächer in die Woche gestartet, im Laufe des Vormittags konnten die Verluste eingegrenzt werden und der DAX verliert um die Mittagszeit nur noch 0,1 Prozent auf 9.790 Punkte..

Im Fokus steht heute der DAX-Konzern Siemens. Dieser will den Kompressoren-Hersteller Dresser-Rand im Rahmen eines freundlichen Übernahmeangebots kaufen. Siemens bezahlt rund 5,8 Milliarden Euro. Der Vorstand von Dresser-Rand unterstützt das Angebot. Außerdem verkauft Siemens seinen 50-prozentigen Anteil am Hausgeräte-Unternehmen BSH an den Partner Bosch. Der Kaufpreis liegt bei drei Milliarden Euro. An der Börse kommt die Nachricht nicht so gut an - nach anfänglichen Kursverlusten notiert die DAX-Aktie am Nachmittag 0,2 Prozent im Plus.

In den deutschen Indizes der zweiten und dritten Reihe gibt es heute einige Veränderungen. So ziehen der Immobilienkonzern Deutsche Annington und der Gabelstapler-Hersteller Kion in den MDax ein. Der Carbon-Spezialist SGL und der Küchenhersteller Rational steigen dafür in den SDax ab. Im TecDax ersetzt der Software-Hersteller RIB den Konkurrenten PSI. Mit dem Dachspezialisten Braas Monier und dem Autozulieferer Stabilus ziehen zwei Börsenneulinge in den SDax ein. Weichen müssen dafür der Handy-Zulieferer Balda und die Hawesko Holding. In den Euro Stoxx 50 wird nach gut einem Jahr Abwesenheit der finnische Netzwerkausrüster Nokia wieder aufgenommen. Dafür muss der irische Baustoffe-Hersteller CRH seinen Platz räumen.

Euwax Sentiment

An der EUWAX waren mit den anfänglichen deutlicheren Kursverlusten beim DAX Calls gesucht. Nachdem das deutsche Aktienbarometer einen Teil seiner Kursverluste wieder aufholen konnte, kam es schon wieder zu Verkäufen in Calls. Am Nachmittag überwiegt die Skepsis und das Stuttgarter Stimmungsbarometer notiert deutlich im Minus.

Trends im Handel

Die Befürchtungen einer Konjunkturabkühlung in China drücken die Rohstoffpreise zum Wochenauftakt. So notiert der Kupferpreis auf dem niedrigsten Stand der vergangenen drei Monate. China verbraucht rund 40 Prozent des weltweiten Kupferangebots. In Stuttgart haben sich in den letzten Wochen immer wieder Anleger von Rohstoff-Investments getrennt. Nur vereinzelt setzen die Akteure auf eine schnelle Gegenbewegung.

Nach Kaufempfehlung sind Puts auf den Euro Stoxx 50 und den Schweizer Aktienindex SMI gesucht. Offenbar rechnen die Marktredakteure des Newsletters wieder mit rückläufigen Aktienkursen.

Börse Stuttgart TV

”Die EZB außer Rand und Band: Folgen für Märkte, Sparer und Anleger“. Das Stuttgarter Parkettgespräch geht diesmal der Frage nach, wie die aktuelle Politik der EZB einzuordnen ist und welche Konsequenzen sich aus der expansiven Geldpolitik ergeben. Prof. Dr. Otmar Issing, Präsident des Center for Financial Studies der Goethe Universität und Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Börse Stuttgart Holding GmbH, im Gespräch mit Andreas Scholz (Teil 2).

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=10924

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart AG keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)