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  • Bad Neuenahr/Bonn - Nach vier Wochen Dauerstreik und einem harten Tarifkonflikt seit Ostern ist eine Einigung für die rund 140 000 Post-Beschäftigten deutlich näher gerückt
    vor 6 Stunden veröffentlicht
  • ATHEN/BERLIN - Kurz vor dem mit Bangen erwarteten Referendum in Griechenland hat Finanzminister Gianis Varoufakis der EU Terrorismus vorgeworfen
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • BAD NEUENAHR/BONN - Die Tarifverhandlungen für die rund 140 000 Beschäftigten der Post sind am Samstag bis zum frühen Nachmittag weiter vorangekommen
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • BERLIN - Die russische Oligarchin Jelena Baturina hält die wegen der Ukrainekrise verhängten westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland für ineffizient
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • BAD NEUENAHR/BERLIN - Seit vier Wochen läuft der bundesweite Poststreik, für den die Tarifparteien in Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz) am Samstag weiter eine Lösung suchen
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • WASHINGTON - US-Präsident Barack Obama empfängt an diesem Dienstag den Chef der Kommunistischen Partei Vietnams
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • STUTTGART - Der Tarifkonflikt im Einzelhandel schwelt seit April, doch eine Lösung könnte demnächst möglich sein
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • ATHEN - Die griechische Presse wertet die Volksabstimmung über den künftigen Spar- und Reformkurs als einen der entscheidendsten Momente in der jüngsten Geschichte des Landes
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • BELGRAD - Die serbische Boulevardzeitung Informer hat von den Griechen beim Referendum ein klares Nein gefordert, um gegen die deutsche Ausbeutung aufzustehen
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • DÜSSELDORF/BERLIN - Der Strompreis an der Börse hat sich in wenigen Jahren halbiert
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • BERLIN - Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgeworfen, schon lange für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro zu sein
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • DÜSSELDORF - Für seinen Vorschlag einer Obergrenze bei Barzahlungen bekommt Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) Applaus aus ungewohnter Ecke
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • ROM - Vor dem Referendum in Griechenland versucht die italienische Regierung, die eigene Bevölkerung zu beruhigen
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • MADRID - Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat der Europäischen Union (EU) Terrorismus vorgeworfen
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • MÜNCHEN - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat die große Koalition aufgefordert, die private und die betriebliche Altersvorsorge wieder attraktiver zu machen
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • BERLIN - Der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, hat Notstandskredite zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Versorgung in Griechenland ins Spiel gebracht
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • MÜNCHEN - Angesichts der Empörung vieler bayerischer Bürgerinitiativen über den Berliner Energie-Kompromiss will Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) persönlich auf die Kritiker zugehen
    vor 7 Stunden veröffentlicht
  • BERGISCH GLADBACH - Der weltgrößte Automarkt China steht nach Einschätzung von Branchenexperte Stefan Bratzel an einer historischen Schwelle
    vor 12 Stunden veröffentlicht
  • BERLIN/MÜNCHEN - Der Vorstand der Deutschen Bahn soll einem Medienbericht zufolge um mindestens zwei Mitglieder verkleinert werden
    vor 12 Stunden veröffentlicht
  • BAD NEUENAHR - Bei den Tarifverhandlungen für die rund 140 000 Beschäftigten der Post in Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz) haben Arbeitgeber und Gewerkschaft Fortschritte gemeldet
    vor 12 Stunden veröffentlicht

Bad Neuenahr/Bonn - Nach vier Wochen Dauerstreik und einem harten Tarifkonflikt seit Ostern ist eine Einigung für die rund 140 000 Post-Beschäftigten deutlich näher gerückt

vor 6 Stunden veröffentlicht

Post-Tarifrunde: Fortschritte, aber noch kein Durchbruch.

Post-Vertreter und die Gewerkschaft Verdi verhandelten am Freitag und Samstag in Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz) konstruktiv, wie Sprecher beider Seiten bestätigten.Bis zum frühen Abend war eine Lösung allerdings noch nicht erreicht. Die Gespräche sollten vorerst weiterlaufen. Auch eine Verlängerung in den Sonntag hinein sei möglich, sagte ein Verdi-Sprecher. Die Räume im Verhandlungshotel blieben gebucht.«Beide Seiten sind willens, Lösungen zu finden», berichtete ein Post-Sprecher. Wann es einen Durchbruch bei den Gesprächen geben könne, lasse sich aber nur schwer vorhersagen. «Es wird weiter gearbeitet, aber die Einigung ist noch nicht in Sicht», hieß es bei Verdi. Die Gespräche verliefen «sehr ernsthaft» und mit einem spürbaren Willen zu Fortschritten. Zu Details der Verhandlungen wollten sich beide Seiten zunächst nicht äußern.Post und Verdi hatten zuvor vom Freitag- bis zum frühen Samstagmorgen gegen 1.00 Uhr verhandelt. Um kurz nach 9.00 Uhr gingen die Gespräche weiter. Währenddessen hielten die bundesweiten Streiks an. Laut Verdi waren dabei am Samstag wieder rund 32 000 Beschäftigte im Ausstand.Zentraler Streitpunkt ist die Ausgliederung regionaler Paketgesellschaften bei schlechterer Bezahlung. Dort arbeiten rund 6500 Menschen, ihre Zahl soll steigen. Verdi lehnt das strikt ab.Die Gewerkschaft fordert außerdem 5,5 Prozent mehr Geld und eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich für die Postler. Sie bietet Entgegenkommen an, falls die Post die Paketgesellschaften in den Haustarif aufnimmt. Das weist der Konzern als «nicht verhandelbar» zurück, wie Vorstandschef Frank Appel vor Verhandlungsbeginn noch einmal bekräftigt hatte.Außerdem geht es um eine mögliche Verlängerung des Kündigungsschutzes, der zum Ende des Jahres ausläuft. Alle Teilfragen würden im Gesamtpaket verhandelt, hieß es bei Verdi.Der inzwischen fast vierwöchige unbefristete Streik sorgt inzwischen zunehmend für Beschwerden von Kunden. Dennoch findet der Ausstand in der Bevölkerung einer Umfrage zufolge insgesamt weiter Rückhalt.Wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov in einer am Freitag veröffentlichten Befragung ermittelte, haben 63 Prozent der Bundesbürger Verständnis für den Arbeitskampf. Nur 29 Prozent lehnen ihn kategorisch ab.Dabei hat fast die Hälfte der Bundesbürger inzwischen die Auswirkungen des Streiks persönlich zu spüren bekommen. Insgesamt 42 Prozent der 1370 Befragten gaben an, durch den Tarifkonflikt bereits wichtige Sendungen zu spät erhalten zu haben.Die Post erklärt seit längerem, dass rund 80 Prozent der Briefe und Paketen pünktlich ihr Ziel erreichen. Dabei gibt es laut dem Unternehmen aber deutliche regionale Unterschiede.