Der mit vier Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Film ist Teil des bundesweiten Forschungsprojektes Prime, sagt Projektleiterin Claudia Wegener am Donnerstag. Realisiert wird er mit acht Partnern aus Wissenschaft und Forschung, darunter das Fraunhofer-Institut. Die Dreharbeiten wie auch die Postproduktion würden ebenfalls an der HFF erfolgen, sagte Wegener.

Der Film trägt den Titel «Topper gibt nicht auf!», die Hauptrolle spielt Claude-Oliver Rudolph. Regie führt der Filmstudent Félix Koch. «Wir erleben derzeit eine Renaissance von 3D, wobei die Brücken zu ersten Schritten dieser Technologie in den 50er Jahren gekappt werden», sagte der künstlerische Leiter Robert Laatz. Die HFF verfügt nach seinen Angaben als einzige deutsche und europäische Einrichtung über die komplette Technologie, um 3D-Filme von der Planung bis zur Fertigstellung zu realisieren. Sinn des Kurzfilmprojektes sei eine gezielte Ausbildung von 3D-Spezialisten für die deutsche Filmwirtschaft und auch für andere deutsche Filmhochschulen. «Es gibt national wie auch international ein wahnsinniges Interesse an dem Projekt.» Folgeprojekte werde es geben.

Die HFF ist nach eigenen Angaben die älteste deutsche Filmhochschule. Sie wurde 1954 gegründet. Namensgeber ist der DEFA-Regisseur Konrad Wolf (1925 - 1982).

(folgt Nachrichtenfeature bis 15.00 Uhr)

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