OTS, Mazars

Neue Mazars C-Suite-Studie / Fast der Hälfte der deutschen Unternehmenfehlt Expertise in den Bereichen Klima, CO2-Emissionen undLieferkettenHamburg -- Über ein Drittel der Befragten befürchtet negative Auswirkungen, wenn sie über verbesserungsbedürftige ESG-Bereiche berichten.- Knapp zwei Drittel glauben, dass künstliche Intelligenz Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen ersetzen wird.- Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat Schwierigkeiten bei der Rekrutierung talentierter Mitarbeiter*innen.Für deutsche Unternehmen haben die Erneuerung oder Anpassung ihrerNachhaltigkeitsstrategie sowie die technologische Transformation in denkommenden Jahren absolute Priorität.

09.04.2024 - 11:07:24

Mazars GmbH & Co. KG / Neue Mazars C-Suite-Studie / Fast der Hälfte der ...

Neue Mazars C-Suite-Studie / Fast der Hälfte der deutschen Unternehmenfehlt Expertise in den Bereichen Klima, CO2-Emissionen undLieferkettenHamburg (ots) -

- Über ein Drittel der Befragten befürchtet negative Auswirkungen, wenn sie über verbesserungsbedürftige ESG-Bereiche berichten.- Knapp zwei Drittel glauben, dass künstliche Intelligenz Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen ersetzen wird.- Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat Schwierigkeiten bei der Rekrutierung talentierter Mitarbeiter*innen.

Für deutsche Unternehmen haben die Erneuerung oder Anpassung ihrerNachhaltigkeitsstrategie sowie die technologische Transformation in denkommenden Jahren absolute Priorität. Das zeigt das C-Suite-Barometer derinternationalen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Mazars, für das Ende 2023rund 800 Führungskräfte auf C-Level aus über 30 Ländern weltweit befragt wurden.

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in Unternehmen weiter an Bedeutung. Der Anteilder Firmen in Deutschland mit über einer Million US Dollar Jahresumsatz, dieeinen Nachhaltigkeitsbericht verfassen, ist auf 75 Prozent gestiegen. 2023erstellten lediglich 15 Prozent einen solchen Report. Zwei Drittel dieserUnternehmen werden einen eigenständigen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen.Nur ein Drittel gibt an, für 2024 einen integrierten Report zu erstellen, in demdie finanzielle und die nichtfinanzielle Berichterstattung zusammengefasstwerden.

36 Prozent der deutschen Top-Entscheidungsträger*innen fürchten sich vornegativen Auswirkungen, wenn sie über verbesserungsbedürftige Bereicheberichten. Für viele Unternehmensleiter*innen weltweit (37 Prozent) stellen dieDatenerfassung und -qualität die größte Herausforderung dar, während dies nurfür 28 Prozent der Befragten in Deutschland gilt. Ein Drittel der Befragten inDeutschland findet es aber herausfordernd zu bewerten, welche Informationen derNachhaltigkeitsbericht enthalten soll.

ESG-Fachwissen fehlt

Es fällt auf, dass die Befragten in Deutschland größere Wissensdefizite imBereich ESG (Environmental, Social, Governance) in ihren Firmen ausmachen alsUnternehmensleiter*innen weltweit. 46 Prozent der Führungskräfte auf C-Level inDeutschland geben an, über zu wenig Expertise bei den Themen Klima undCO2-Emissionen zu verfügen (weltweit: 41 Prozent), 42 Prozent im Bereichverantwortungsvoller Lieferketten (weltweit: 34 Prozent) und 44 Prozent in derNachhaltigkeitsberichterstattung (weltweit: 37 Prozent).

Auch deswegen rechnet Dr. Christoph Regierer, Sprecher des Management Boards vonMazars in Deutschland, mit wachsendem Bedarf an Beratungs- undPrüfungsleistungen im Bereich Sustainability: "Steigende Anforderungen an dieNachhaltigkeitsberichterstattung wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzund die Corporate Sustainability Reporting Directive stellen immer mehrUnternehmen vor große Probleme. Die wenigsten Firmen verfügen zum jetzigenZeitpunkt über den notwendigen Kompetenzmix, um ein lückenlosesgesetzeskonformes Sustainability Reporting zu erstellen. Das belegen dieErgebnisse des C-Suite-Barometer. Hier sind wir als Prüfungs- undBeratungsgesellschaft gefordert, um unsere Mandanten bestmöglich bei ihrernachhaltigen Transformation zu unterstützen und ihnen angesichts der komplexenRegulatorik mehr Sicherheit zu geben. Wir haben unser Sustainability-Team in denvergangenen Monaten entsprechend verstärkt und ausgerichtet - gerade auch in denBereichen ESG Audit, Sustainability Reporting, Sustainable Supply Chains sowieClimate & ESG Data."

Geringe ethische Bedenken gegenüber KI

Auch die Bedeutung neuer Technologien als Schlüsseltrend nimmt bei den oberstenFührungsetagen in Deutschland zu. Für 33 Prozent hat das Thema IT-Transformationin den kommenden drei bis fünf Jahren die höchste strategische Priorität. Diegeplanten Ausgaben für IT-Systeme und die Digitalisierung steigen dabei deutlichan. So wächst der Anteil der Investitionen in IT-Systeme in Deutschland von 47(2023) auf 67 Prozent (2024). Die Investitionen in die Digitalisierung internerProzesse erhöhen sich von 43 (2023) auf 58 Prozent (2024).

Das C-Suite-Barometer zeigt außerdem: 63 Prozent der deutschenUnternehmensleiter*innen und 49 Prozent weltweit gehen davon aus, dasskünstliche Intelligenz (KI) Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen ersetzen wird.Neun von zehn Top-Entscheidungsträger*innen in Deutschland geben an, KI in ihremUnternehmen einzusetzen, was sogar über dem weltweiten Durchschnitt (74 Prozent)liegt. Deutsche Führungskräfte auf C-Level äußern zudem weniger ethischeBedenken in Bezug auf KI als andere weltweit: nur 15 Prozent haben "große"Bedenken gegenüber 39 Prozent weltweit. Es gibt jedoch immer noch einenerheblichen Bedarf an weiterer Regulierung: Die überwiegende Mehrheit derbefragten Unternehmensleiter*innen in Deutschland (69 Prozent) stuft dieBedeutung der Regulierung generativer KI als sehr hoch ein. Weltweit sind es 48Prozent.

"Der technologische Wandel bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, von derOptimierung interner Abläufe und Prozesse über schnellere Problemanalysen bishin zu einem geringeren Ressourcenverbrauch. Die Digitalisierung vonGeschäftsprozessen und -modellen sowie die Implementierung neuer Technologiensind eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und dergesamten deutschen Wirtschaft. Auch wir bei Mazars arbeiten unentwegt an derEntwicklung und am Einsatz von innovativen Tools und effizientenKI-Anwendungen", betont Dr. Christoph Regierer.

Fachkräftemangel bereitet große Sorgen

Auch für die Digitalisierung von Unternehmensprozessen braucht es die richtigenFachkräfte. Deutsche Unternehmensleiter*innen stehen vor größerenHerausforderungen bei der Einstellung talentierter Mitarbeiter*innen als ihreKolleg*innen weltweit. Deutlich mehr als die Hälfte der Befragten in Deutschland(54 Prozent) berichtet von Schwierigkeiten bei der Einstellung geeigneterArbeitskräfte, gegenüber 44 Prozent der obersten Führungsetagen weltweit.

Die Rekrutierung der richtigen Kandidat*innen fällt 44 Prozent der deutschen und39 Prozent der weltweiten Führungskräfte besonders schwer. 42 Prozent derdeutschen und 37 Prozent der weltweiten Unternehmensleiter*innen identifizierendabei einen allgemeinen Mangel an Talenten als größte Herausforderung.

Klicken Sie hier (https://www.mazars.de/ueber-uns/aktuelles/presse-medien/publikationen/studien/c-suite-barometer-2024) für mehr Informationen und hier (https://www.mazars.de/ueber-uns/aktuelles/presse-medien/publikationen/studien/mazars-c-suite-barometer-outlook-2024) , um den vollständigen Bericht herunterzuladen.

Über die Studie

Das C-Suite-Barometer "Outlook 2024: Building Global Ambition" untersuchtweltweit die Ansichten, Herausforderungen und strategischen Prioritäten vonFührungskräften auf C-Level in gewinnorientierten Unternehmen mit einemJahresumsatz von über 1 Mio. USD. Die unabhängige Meinungsumfrage wurde Ende2023 mit rund 800 Entscheidern in über 30 Ländern und Regionen durchgeführt. DieBefragten kamen aus Australien, Botswana, Brasilien, Chile, China, Deutschland,der Elfenbeinküste, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien,Japan, Kanada, Marokko, Mexiko, Mosambik, den Niederlanden, Nigeria, Österreich,Polen, Katar, Rumänien, der Slowakei, Südafrika, Spanien, Singapur, der Schweiz,den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA.

Über Mazars

Mazars ist eine international integrierte Partnerschaft, die auf die BereicheWirtschaftsprüfung, Steuern und Recht¹ sowie Accounting, Financial Advisory undConsulting spezialisiert ist. Wir sind in über 100 Ländern und Regionen der Welttätig und greifen auf die Expertise von mehr als 50.000 Professionals zurück -mehr als 33.000 in der integrierten Partnerschaft von Mazars und mehr als 17.000über die Mazars North America Alliance -, um Mandanten jeder Größe in jederPhase ihrer Entwicklung zu unterstützen.

In Deutschland ist Mazars mit mehr als 160 Partner*innen und etwa 2.500Mitarbeiter*innen an zwölf Standorten vertreten und gehört mit einemJahresumsatz von 283 Millionen Euro zu den führenden multidisziplinäraufgestellten Prüfungs- und Beratungsgesellschaften.

¹Wenn nach den geltenden Landesgesetzen zulässig.

http://www.mazars.de

Pressekontakt:

Mazars GmbH & Co. KGKilian BeckerMarketing & CommunicationTel: 0170 376 6489E-Mail: mailto:kilian.becker@mazars.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/75271/5752953OTS: Mazars GmbH & Co. KG

@ dpa.de