Forex, Devisen

Corona Krise befeuert Forex Trading

28.11.2020 - 14:10:42

Die COVID-19 Pandemie hat die Welt auf den Kopf gestellt und die Wirtschaft weltweit stark ins Wanken gebracht. Die Unsicherheit auf den internationalen Märkten ist nach wie vor erheblich. Viele Menschen bangen neben ihrer Gesundheit auch um ihre Existenz. Und niemand weiß, was die Zukunft bringen wird und wie lange die Pandemie noch anhält. Umso erstaunlicher ist es, dass in der gegenwärtigen Situation der Devisenhandel zu boomen scheint.

 
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Starkes Wachstum auf internationalen Handelsmärkten

Während der Corona Krise nahm Forex Trading um bis zu 300 % zu. So konnten fast alle großen Handelsplattformen ein Wachstum im Devisenhandel verzeichnen. Es stellt sich die Frage, warum der Devisenmarkt seine Stellung als einer der finanzstärksten Handelsmärkte bewahren konnte?

Schwache werden in starke Währungen umgewandelt

Der Grund für diese Entwicklung liegt darin, dass viele internationale Trader - ausgelöst durch die aktuellen Entwicklungen und dahingehende Befürchtungen - ihre schwachen, lokalen Währungen in Zeiten der Krise in starke Währungen wie den US Dollar umwandeln. Dies führte zu einem beträchtlichen Wachstum auf den weltweiten Devisenkonten von monatlich bis zu 25 – 30 Prozent. Viele Trader weltweit stiegen auch erstmalig in den Devisenhandel ein. Das zeigt die hohe Anzahl an neueröffneten Konten weltweit. Gleichzeitig erhöhte sich auch das Handelsvolumen um ungefähr 300 %.

Größte Wachstumsraten in Entwicklungsländern

In den Entwicklungsländern wie Afrika, Südostasien und Osteuropa konnten bisher die stärksten Wachstumsraten verzeichnet werden. Dies verwundert nicht, finden sich dort doch jene Länder mit den schwächsten Währungen und dem größten Währungsrisiko. Der internationale Boom im Devisenhandel stellt Forex-Broker vor große Herausforderungen. Denn es muss sichergestellt sein, dass die Liquidität zu jeder Zeit gewährleistet ist. Es ist daher gerade in Zeiten wie diesen umso wichtiger, einen zuverlässigen Broker zu wählen, der diesen Anforderungen gewachsen ist.

Wie lange wird dieser Trend anhalten?

Sieht man sich die jüngsten Entwicklungen am Devisenmarkt an, stellt sich natürlich die Frage, ob es sich um einen kurz- oder langfristigen Trend handelt. Die Corona Krise ist beispiellos in der jüngeren Geschichte und gibt uns immer noch viele Rätsel auf. Die verfügbaren Informationen und Einschätzungen über den weiteren Verlauf der Pandemie lassen deshalb nur schwer Prognosen zu. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es weltweit gesehen auch weiterhin zu Wellen und Ausbrüchen kommen wird, so wie wir das auch im Moment gerade in Europa erleben.

Große Volatilität auf den internationalen Finanzmärkten

Zeitlich begrenzte und nationale sowie regionale Lockdowns tragen ebenfalls dazu bei, dass die generelle Unsicherheit auf Finanzmärkten bestehen bleibt. Dies wiederum wird die allgemeine Volatilität auf den Märkten weiter hochhalten. Die generelle Unsicherheit am Arbeitsmarkt führt davon abgesehen dazu, dass sich immer mehr Menschen nach neuen Einkommensquellen umsehen. Zudem haben Menschen in Zeiten von Social Distancing und Homeoffice generell mehr Zeit, sich mit Finanzinstrumenten, die von zu Hause abgewickelt werden können, zu beschäftigen. Auch dies könnte den Handel mit Devisen nachhaltig befeuern. Die genannten Gründe legen daher die Vermutung nahe, dass der Devisenhandel weiterhin unter den Tradern sehr gefragt sein und diese auf den Forex-Märkten aktiv sein werden. Wer mit Devisen handeln möchte, sollte sich jedoch genauestens darüber informieren, wie der Devisenhandel funktioniert und Chancen und Risiken abwägen.