New, York

New York: Apple springt an

19.10.2006 - 22:37:34

New York: Apple springt an. Zahlen stützen ++ Google nachbörslich fest ++ AMD haltlos ++ Pfizer im Minus ++ Dow schließt über 12.000 Punkten

(Instock) Nach einem holprigen Start wagte sich der Dow Jones-Index bis auf 12.027 Punkte, um am Ende mit 12.011 Punkten zu schließen – ein Tagesgewinn von 19 Zählern. Der S&P 500 legte 1 Zähler auf 1.366 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index knapp 4 Zähler auf 2.340 Punkte an. Am Rentenmarkt stieg die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,79 Prozent (+ 3 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,91 Prozent (+ 2 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2626 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 599,25 Dollar. Im Blickpunkt Im dritten Quartal kletterte der Quartalsüberschuß von Google (+ 1,6 Prozent auf 426,06 Dollar) von 381 auf 733 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 1,32 auf 2,36 Dollar zu, vor Sonderposten erreichte der Gewinn je Aktie 2,62 Dollar. Analysten hatten 2,42 Dollar prognostiziert. Der Umsatz ohne Berücksichtigung von Zahlungen an Werbepartner übertraf mit 1,86 Milliarden Dollar die Prognose von 1,82 Milliarden Dollar leicht. Nachbörslich legt die Aktie 6,5 Prozent auf 453,60 Dollar zu. Von Juli bis September erhöhte AMD (- 13,3 Prozent auf 21,01 Dollar) den Gewinn von 76 auf 134,5 Millionen Dollar, den Gewinn je Aktie von 18 auf 27 Cents. Der Umsatz des Intel-Konkurrenten schrumpfte dagegen von 1,52 auf 1,33 Milliarden Dollar. Experten hatten im Vorfeld 24 Cents Gewinn je Aktie und 1,31 Milliarden Dollar Umsatz prognostiziert. Die Bruttomarge sank im Vergleich zur Vorjahresperiode von 55,4 auf 51,4 Prozent. Im zweiten Quartal lag die Marge noch bei 56,8 Prozent. Apple steigerte den Gewinn im vierten Geschäftsquartal von 430 auf 546 Millionen Dollar, der Gewinn je Aktie kletterte von 50 auf 62 Cents und übertraf damit die Prognose von 51 Cents. Der Umsatz weitete sich ebenfalls stärker als erwartet von 3,68 auf 4,84 Milliarden Dollar (Prognose: 4,66 Milliarden) aus. Apple verkaufte unter anderem 8,7 Millionen iPods – 35 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Absatz von Computern legte um 30 Prozent auf 1,6 Millionen zu. Im laufenden ersten Quartal (Weihnachtsgeschäft) soll der Gewinn je Aktie 70 bis 73 Cents erreichen sowie 6 bis 6,2 Milliarden Dollar durch die Bücher fließen. Analysten waren bisher von 77 Cents Gewinn je Aktie und 6,4 Milliarden Dollar Umsatz ausgegangen. Die Aktie legte dennoch 6 Prozent auf 78,99 Dollar zu. Der Gewinn von Citigroup (- 0,6 Prozent auf 49,87 Dollar) ist im dritten Quartal von 7,14 auf 5,5 Milliarden Dollar beziehungsweise von 1,38 auf 1,10 Dollar je Aktie geschrumpft. Der Gewinn aus fortgeführter Geschäftstätigkeit kletterte dagegen von 0,97 auf 1,06 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld 1,03 Dollar erwartet. Der Umsatz sank leicht von 21,5 auf 21,42 Milliarden Dollar und verfehlte damit die Prognose von 21,6 Milliarden Dollar. Pharmakonzern Pfizer (- 1,5 Prozent auf 27,68 Dollar) steigerte den Gewinn im dritten Quartal von 1,59 auf 3,36 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie kletterte von 22 auf 46 Cents. Vor Sonderposten stieg der Gewinn je Aktie von 49 auf 54 Cents und übertraf damit die Prognose von 45 Cents. Der Umsatz erhöhte sich von 11,26 auf 12,28 Milliarden Dollar. Im kommenden Jahr will Pfizer für bis zu 10 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen. Coca-Cola (+ 2,2 Prozent auf 44,91 Dollar) übertraf im dritten Quartal mit einem Anstieg des Gewinns je Aktie von 54 auf 62 Cents die Prognose von 59 Cents. Der Umsatz erhöhte sich um 6,9 Prozent auf 6,45 Milliarden Dollar.
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