Die weitere finanzielle Unterstützung sei unumgänglich, da sich die Situation auf dem Weltmarkt wie auch das Konsumverhalten der Raucher verändert habe, sagte Beck am Samstag in Ottersheim anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Landesverbandes rheinland-pfälzischer Tabakpflanzer. Der Landesregierung sei sehr daran gelegen, dass die Tabakpflanze in der Südpfalz auch weiterhin erhalten bleibe.
Zur Unterstützung des heimischen Tabakanbaus habe das Land die Bundesregierung mehrfach gebeten, sich in Brüssel dafür einzusetzen, dass die produktgebundenen EU-Prämien bis zum Jahr 2013 an die Tabakpflanzer gezahlt werden. Das Landwirtschaftsministerium sei dieser Bitte jedoch nicht nachgekommen, fügte Beck hinzu. Rheinland-Pfalz habe ökonomisch interessante Alternativen für den Tabakanbau jedoch stets gefördert und werde dies auch weiterhin tun.
Rheinland-Pfalz ist nach Baden-Württemberg das zweitgrößte Tabakanbauland in Deutschland. Rund 80 Betriebe bauen die Pflanze den Angaben zufolge auf einer Fläche von etwa 800 Hektar in der Südpfalz und der Wittlicher Senke an.
Ottersheim (ddp-rps)


























