Erfurt (ddp-lth). In Erfurt haben die Bauarbeiten für das «Kompetenzzentrum für Hochtechnologie und Solarwirtschaft» begonnen. Mit der Ausbildungsstätte für Fachkräfte der Branche werde die Position Thüringens als führender Solarstandort in Europa gestärkt, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) am Montag. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 8,7 Millionen Euro.

Ab 2010 sollen in dem Zentrum Solartechniker, Mechatroniker sowie Mikro- und Nanotechnologen ausgebildet werden. Träger der Einrichtung ist das Bildungswerk für berufsbezogene Aus- und Weiterbildung Thüringen (BWAW). Dessen Geschäftsführer Karl-Heinz Pfündner sagte, mit dem bundesweit einmaligen Kompetenzzentrum entspreche man «einer zentralen Forderung der Solarunternehmen» nach einem eigenen Berufsbild.

Reinholz sagte, die Ausbildung von Fachkräften für die Solarindustrie sei ein entscheidender Faktor im Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen. In den nächsten drei Jahren wird sich nach Angaben des Wirtschaftsministers der Bedarf an Fachkräften im Bereich der Solartechnik auf etwa 5000 verdoppeln.

(ddp)